Künstliche Intelligenz trifft Datenschutz

Fazit

Operativer Datenschutz ist ein Projekt der Moderne. Mit Datenschutz wurden Instrumente entwickelt, um proaktiv und konstruktiv beherrschbare KI-Systeme zu entwickeln und zu betreiben. In diesem Kontext rein auf ethische Prinzipien zu setzen statt auf prüfbare und vor Gericht einklagbare Datenschutzanforderungen, nützt lediglich denjenigen, die an einer Verteidigung der bürgerrechtlich verfassten modernen Gesellschaft mit selbstbewussten Bürgern kein Interesse haben. Was bislang vollständig fehlt, aber unerlässlich ist, sind Aktivitäten zum Entwickeln einer Datenschutz-Prüf-KI. (rme)

Martin Rost
ist stellvertretender Leiter des Technikreferats des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz, Schleswig-Holstein, sowie Leiter der Unterarbeitsgruppe Standard-Datenschutzmodell des Arbeitskreis Technik der Konferenz der Datenschutzbeauftragten Deutschlands.

Literatur
  1. Günter Laßmann; Asimovs Robotergesetze – Was leisten sie wirklich?; E-Book; Heise Medien, 2017
  2. Max Tegmark; Leben 3.0 – Mensch sein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz; 2. Aufl., Ullstein 2017
  3. Thomas Ramge; Mensch und Maschine – Wie künstliche Intelligenz und Roboter unser Leben verändern; 2. Aufl., Reclam2018
  4. Susan Gonscherowski, Marit Hansen, Martin Rost; Resilienz – eine neue Anforderung aus der Datenschutz-Grundverordnung, in: DuD – Datenschutz und Datensicherheit, 42. Jahrgang, Heft 7: 442-446; 2018
  5. Martin Rost; Künstliche Intelligenz, in: DuD – Datenschutz und Datensicherheit, 42. Jahrgang, Heft 9: 558-565; 2018
  6. Nicholas Diakopoulos, Oliver Deussen: Brauchen wir eine Rechenschaftspflicht für algorithmische Entscheidungen? In: Informatik-Spektrum, 40. Jahrgang, Nr. 4: 362-366; 2017
  7. Florian Müller; Richtig entscheiden – Einführung in die probabilistische Programmierung; iX 2019/02: 108-114