Moderne Programmierung mit Swift, Teil 1

Fazit

Swift hat in den letzten Versionen einige interessante Neuerungen erfahren, die den Umgang mit der Sprache vereinfachen und Entwicklern vielfältigere Möglichkeiten beim Schreiben von Code an die Hand geben. Das Error Handling gehört sicherlich mit zu den spannendsten Ergänzungen, mit denen sich Methoden zum Abfangen von Fehlfunktionen umsetzen lassen. Dank der do-catch-Blöcke lässt sich unkompliziert auf potenzielle Fehler reagieren.

Die Speicherverwaltung war immer ein wichtiges Thema, auch wenn Swift Entwicklern an der Stelle einen Großteil der Arbeit abnimmt. Das Verhindern von Strong Reference Cycles ist dennoch bei der Programmierung zu berücksichtigen. Mithilfe von Weak und Unowned References lässt sich das Problem in Swift aber programmatisch unkompliziert lösen.

Option Sets schlussendlich dienen in Swift dazu, Bitmasken abzubilden und in eigene Typen zu verpacken. Das führt zu gut lesbarem Code, nicht zuletzt dank der verkürzten Schreibweise beim Zugriff auf die einzelnen Optionen eines Option Set mittels vorangestelltem Punkt.

Teil 2 dieser Reihe zur modernen Programmierung mit Swift setzt sich im Detail mit den Besonderheiten der Initialisierung und Vererbung auseinander und stellt das Type Checking sowie das Type Casting der Sprache vor.

Thomas Sillmann
ist iOS-App-Entwickler und Autor. Freiberuflich entwickelt er eigene Apps für den App Store sowie Apps in Form von Kundenaufträgen. Er hat bereits mehrere Fachbücher und Kurzgeschichten veröffentlicht. Sillmann lebt und arbeitet in Aschaffenburg.