Neue Sprachfeatures für JavaScript im ECMAScript-6-Entwurf – Teil 2

Fazit

ECMAScript 6 erweitert die Programmiersprache JavaScript um zahlreiche Sprachfeatures, die man von einer modernen Universalprogrammiersprache erwarten darf. Gerade Entwickler, die aus Sprachen wie C++, C# und Java zu JavaScript wechseln, werden sich dadurch in JavaScript wohler fühlen.

Sobald die Spezifikation von ECMAScript 6 Mitte 2015 den Status einer Empfehlung erreicht hat , liegt es an den Browserherstellern, zügig eine Umsetzung zu liefern. Einige Browser implementieren bereits ausgewählte ECMAScript-6-Features (siehe z.B. Firefox) – allerdings mit der Gefahr, dass sich der Standard noch ändern kann. Bis zur Verabschiedung des Standards kann der Transpiler Traceur eine Übergangslösung sein.

Aktuell haben TypeScript und Co den Vorteil, dass Entwicklungsumgebungen sie besser unterstützen als ECMAScript 6. Das wird sich allerdings bald ändern, sodass der direkte Einsatz eine echte Alternative wird. (jul)

Martin Möllenbeck und Dr. Holger Schwichtenberg
sind Entwicklungsleiter bei der 5minds IT-Solutions GmbH & Co. KG in Oberhausen. Sie entwickeln hochskalierbare Enterprise-Anwendungen mit .NET, JavaScript, Node.js und anderen zeitgemäßen Techniken.