Pläne und Bugliste für die Windows Universal Platform

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Microsoft gewährt für die Windows Universal Apps in Windows 10 erstmals Einblicke in das eigene Backlog.

Microsoft hat sich in den letzten drei Jahren bereits an vielen Stellen geöffnet und entwickelt seine Software als Open-Source-Produkt auf GitHub inklusive eines offenen Issue-Trackers (z. B. .NET Core und PowerShell). Beim Windows-Betriebssystem ist das bisher nicht so, mehr als Vermutungen, dass Windows eines Tages auch Open Source werden könnte, gibt es nicht. Über das Windows Insider Programm (WIP) haben Interessierte lediglich die Möglichkeit, auf Beta-Versionen zuzugreifen.

Seit dieser Woche bietet Microsoft nun erstmals zumindest einen Lesezugriff auf das Backlog für einen Teil von Windows 10, der Windows Universal Platform (UWP), also dem Framework für die Entwicklung der Windows Universal Apps (UWA). Unter developer.microsoft.com/en-us/windows/platform kann jede/r sowohl den Status von Bugs als auch Features nachlesen. So findet man darin zum Beispiel, dass Microsoft derzeit weitere Steuerelemente für UWP aktiv entwickelt (ColorPicker, Rating, Tree View, Swipe u.a.) und die Erweiterung von der UWP-Variante der Oberflächenbeschreibungssprache XAML um die aus WPF bekannten Features Markup Extensions sowie Eingabeformularvalidierung zumindest in Erwägung zieht.

Das Melden von Bugs ist über diese Website derzeit noch nicht möglich, soll aber bald folgen. Wünsche für neue Funktionen nimmt Microsoft wie bisher über User Voice entgegen.