Qualitätsinvestitionen statt technischer Schulden

Fazit

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Obwohl die Metapher der "technischen Schulden" breit genutzt wird, ist sie nicht konstruktiv: Sie weist zwar auf Probleme hin, aber gibt keine Hinweise, wie sich diese lösen lassen. Sie misst lediglich die Qualität des Codes. Und diese Information ist völlig irrelevant, bis der Code zu ändern ist. Dann ist die Qualität aber entscheidend.

Um mit diesem Problem umzugehen, bietet sich die Metapher der Qualitätsinvestition an: Jede Verbesserung verursacht einen Aufwand. Sie ist nur sinnvoll, wenn dieser Aufwand absehbar bei Änderungen an den Codes durch die höhere Qualität wieder eingespart wird. Diese Betrachtung kann entweder Basis einer Abschätzung sein, oder sie lässt sich durch CodeQ Invest unterstützen. Auf jeden Fall wird so die Basis für einen ökonomisch sinnvollen Umgang mit Softwarequalität gelegt, sodass Entwickler und Management an einem Strang ziehen können. (ane)

Eberhard Wolff
arbeitet als freiberuflicher Architekt und Berater. Außerdem ist er ist Java Champion und Leiter des Technologie-Beirats der adesso AG. Sein technologischer Schwerpunkt liegt auf Spring, NoSQL und Cloud.

Felix Müller
arbeitet als IT Consultant und Softwareentwickler bei der codecentric AG. Er beschäftigt sich mit der Entwicklung von Webanwendungen im Java-Umfeld. Dabei interessieren ihn besonders Testautomatisierung, Continuous Delivery und agile Vorgehensweisen.

  • Thomas Haug; Alles im Blick; Einsatz von SonarQube zur Qualitätssicherung in heterogenen Projekten; Artikel auf heise Developer
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