Server für wenig Geld

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Wer eine Client-Server-Applikation anbietet, möchte irgendwann in ein professionelles Datenzentrum umziehen. Der deutsche Root-Server-Markt ist schon länger sehr umkämpft und dementsprechend preiswert. Trotzdem sticht ein Anbieter aus der Menge heraus.

Denn beim Anschaffen eines Servers kommt es nicht nur auf die laufenden Gebühren an. Die Kosten für die Einrichtung übersteigen oft drei Monatsmieten. Das ist insbesondere in der Anfangsphase eines Diensts unangenehm, da schnelles Skalieren hier viel Geld sparen kann.

Eine "Konstante" des Servergeschäfts sind schnelle Kündigungen: Ein von einem Kunden remittierter Server lässt sich formalrechtlich betrachtet nicht mehr als Neusystem verkaufen. Hetzner begegnet diesem Problem durch das Anbieten einer Serverbörse, in der Entwickler auf remittierte Server bieten können.

Besonders beeindruckend ist, dass das Anschaffen eines Servers aus zweiter Hand keine Einrichtungsgebühr verursacht und dass die Maschine auf Monatsbasis kündigbar ist. Ist das System aus irgendeinem Grund unbrauchbar, dürfen Anwender es zudem einige Tage lang ohne jede Kosten remittieren.

Die Auswahl ist naturgemäß tagesabhängig und wird einige Zeit nach dem Erscheinen dieses Artikels unbefriedigend aussehen. In der Vergangenheit hat ein Freund von mir immer wieder richtige Schnäppchen gemacht: Server mit relativ aktuellen Desktopkomponenten und 24 GByte RAM gingen zeitweise für 40 Euro pro Monat über den Ladentisch.