Was ist neu in Java 7, Teil 4: Integration

Fazit

Fazit: Aufregend oder vielleicht doch nicht

Java 7 begleitet Entwickler inzwischen schon seit ein paar Monaten. Neben den Irrungen um diverse Fehler und Empfehlungen, es keinesfalls Einzusetzen (vgl. die Diskussionen um Lucene/Solr), sind bisher nicht viele Informationen zu neuen Funktionen im Netz zu finden. Auch wenn dieser zaghafte inhaltliche Start in der Community mit jedem Tag an Fahrt aufnimmt – und nicht zuletzt die JavaOne viele Detailvorträge und Beispiele für einen erfolgreichen Einsatz von Java 7 Einsatz gebracht hat – ist als Fazit zu vermerken, dass es sich nur um einen Plan B handelt. Der große Wurf ist nicht der Funktionsumfang, vielmehr stellt die Verfügbarkeit ein starkes Signal an die Community dar, dass es endlich vorwärts geht. Es gibt wieder Neuerungen, über die es sich zu reden lohnt, und die weiteren von der JVM unterstützten Programmiersprachen haben durch die neuen Möglichkeiten von Java SE 7 einen deutlichen Schub bekommen.

Man diskutiert also wieder über Java und es spricht offensichtlich nichts gegen eine Verwendung auf breiter Basis. Bemerkenswert auch, wie die Java-Gemeinschaft, sicherlich auch durch die fristgerechte Fertigstellung von Java 7, wieder Vertrauen in die Oracles Arbeit zu finden scheint. Selbst trotz des nur leidlich kommunizierten, geschweige denn nennenswert öffentlich registrierten Wechsels von Adam Messinger, Vize Präsident für Java bei Oracle, zu Twitter. (rl)

Markus Eisele
ist Principle IT Architect bei der msg systems AG in München.