Wie sich UX-Design erfolgreich in den Scrum-Prozess integrieren lässt

In der Softwareentwicklung hat sich die agile Projektmanagementmethode Scrum zunehmend durchgesetzt. Inzwischen gibt es zahlreiche Workshops, umfassende Literatur und eine große Anzahl erfahrener Scrum-Experten. Bisher wurde es jedoch vernachlässigt, andere Elemente und fachliche Disziplinen zu integrieren – beispielsweise das User Experience Design.

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Wie sich UX-Design erfolgreich in den Scrum-Prozess integrieren lässt

Eine gute User Experience (UX) führt dazu, dass Anwender ein Produkt beziehungsweise eine Software gerne nutzen. Sie ist damit ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Dennoch treten in der Praxis das User Experience-Design und der Scrum-Prozess bisher meist nur nebeneinander an und haben wenige Berührungspunkte: Das UX-Design – von der User Research über die Definition von Personas bis hin zum Erarbeiten von Skizzen und Wireframes – wird oft im Voraus erstellt und dem Entwicklungsteam dann für die Umsetzung übergeben. Erschwerend kommt hinzu, dass meist externe, spezialisierte Agenturen – die oft nach der klassischen Wasserfall-Methode arbeiten – das UX-Design gestalten. Das liegt zumeist daran, dass bei der Gründung vieler IT-Unternehmen das Thema UX noch nicht so sehr im Vordergrund stand wie heute.

Was will der Anwender? Eine umfassende User Research bedeutet zwar Aufwand, kann aber wesentlich zum Produkterfolg beitragen (Abb. 1)

Erfolgreiche Integration von UX-Design in den Scrum-Prozess

Spätestens mit der zunehmenden Bedeutung und Verbreitung der Smartphones haben sich die Ansprüche der User an eine Software jedoch verändert: Sie legen deutlich mehr Wert auf das Design und die Nutzerführung einer Software oder einer Internet-Anwendung. Um ihren stetig steigenden Ansprüchen gerecht zu werden und nicht zuletzt um Marktanteile zu halten oder gar auszubauen, muss das UX-Design den Nutzen nicht nur bei der Anwendung unterstützen, sondern ihm auch ein gutes Gefühl bei der Nutzung der Software vermitteln. Je weniger Softwareunternehmen also auf ein geprüftes UX-Design verzichten können, desto wichtiger ist es, diese Disziplin mit dem Scrum-Prozess zu verzahnen, der bei vielen für die Entwicklung gesetzt ist.

Scrum ist in der Softwareentwicklung inzwischen weit verbreitet - aber häufig werden andere Disziplinen noch nicht in den Prozess integriert (Abb. 2).