Zukunft der Webentwicklung: Webkomponenten und Progressive Web Apps, Teil 1

Fazit

Polymer erlaubt es, Anwendungen aus kleinen, in sich geschlossenen Elementen zusammenzusetzten. Was die objektorientierte Softwareentwicklung so erfolgreich gemacht hat, findet sich jetzt im DOM wieder. Auch der von Google gewählte Twitter-Hashtag #UseThePlatform unterstreicht, für den Ansatz einfach zu verwenden, was im Browser vorhanden ist.

Die konsequente Unterteilung der Anwendung in Komponenten spielt letztlich einem weiteren ambitionierten Google-Projekt in die Hände – den Progressive Web Apps, auf die ein zweiter Artikel eingehen wird. (ane)

Zukunftsmusik

Die kommende Version 2.0 von Polymer wird einige aus der Not geborene Eigenheiten wieder abschaffen, da Chrome schon bald nicht mehr der einzige Browser ist, der Webkomponenten vollständig unterstützt. Wer früher mit JavaScript fremdelte, wird sich wahrscheinlich darüber freuen, dass Komponenten dann auch als Klassen (eingeführt mit ES6) programmierbar sind.

Stefan Neumann
ist Webentwickler der ersten Stunde und betreut bei der tma pure GmbH das hausinterne Shop-System. Für die Planung eines Open-Source-CMS werden von ihm die neusten Web-App-Trends genauer betrachtet.