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12. Auflage des Herbstcampus mit abwechslungsreichem Programm

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12. Auflage des Herbstcampus mit abwechslungsreichem Programm

Zwei Keynotes, Coaching-Sessions und 44 Vorträge zu Themen auch abseits des IT-Mainstreams bietet die zwölfte Auflage der Nürnberger Entwicklerkonferenz.

In gut zwei Wochen beginnt eine erneute Ausgabe des Herbstcampus. Die sich an Unternehmensentwickler richtende Nürnberger Veranstaltung umfasst acht ganztägige Tutorien am 3. September und 44 Vorträge über 75 Minuten, zwei Keynotes und Coaching-Sessions an den beiden Hauptkonferenztagen am 4. und 5. September. Mittlerweile ist das komplette Programm der Konferenz online verfügbar, die immer wieder gerne Themen abseits des IT-Mainstreams bietet.

In den Tutorien geht es um die Themen:

In allen Tutorien sind noch Plätze frei. Sie lassen sich unabhängig von der Konferenz für je 400 Euro, aber auch im Paket mit der Hauptkonferenz für 1200 Euro buchen.

Während der Hauptkonferenz können die Teilnehmer Einzel-Coachings zu je 45 Minuten wahrnehmen. Hier sind alle Lebensbereiche denkbar – egal ob mit oder ohne Arbeitsbezug. Mitzubringen sind eine Portion Neugier und der Wunsch, die mitgebrachte Problem- oder Fragestellung in einem geschützten Raum und mit Begleitung erforschen zu wollen.

Coach ist Cosima Laube, eine erfahrene Entwicklerin, deren Leidenschaft der ganzheitlichen, lösungszentrierten Zusammenarbeit gilt.

Die Eröffnungskeynote bestreiten Thomas Endres und Martin Förtsch von TNG Technology Consulting. Unter dem Titel "Style Transfer – Wie neuronale Netze Kunst erzeugen" überführen sie den Stil von Kunstwerken berühmter Maler wie Claude Monet und Pablo Picasso zunächst in Landschaftsaufnahmen und dann in Echtzeit in Videos. Betrachter können mit der Technik die Welt durch eine Virtual-Reality-Brille als Kunstwerk betrachten. Neben dem Unterhaltungswert zeigt die Keynote durchaus auch, wie sich inzwischen Realität "live" mit Methoden des Machine Learning verfremden lässt.

Die zweite Keynote hält Dirk Lehmann von SAP. Er behandelt DevOps-Methoden, die nicht, nicht gut oder nur unter gewissen Rahmenbedingungen funktionieren. Dabei geht er unter anderem auf Firmenkultur, Organisationsformen, Architektur, agiles Theater und Tool-Verliebtheit ein. Damit zeigt er, warum gewisse Methoden nicht funktionieren und wie die Herbstcampus-Teilnehmer solche Fehler vermeiden können.

Die Themenbreite spiegelt sich in so unterschiedlichen Vorträgen wie "MicroProfile: Microservices mit Jakarta EE", "CSS für Backend-Developer", "Die sieben Security-Sünden agiler Projekte" und "Mob Programming: Zusammen lernen! Zusammen liefern!" wider. Am Abend wird es spannend, wenn der Hacker Ano sich auf die turbulente Jagd nach einem sadistischen Geisteskranken macht. Dafür wird ein WordPress- und FTP-Server gehackt. Als weitere Hindernisse müssen Key-Generatoren selbst geschrieben werden.

Einen Überblick über das gesamte Programm der Konferenz bietet die Herbstcampus-Website [1]. Auch für die Hauptkonferenz sind noch Tickets für den Preis von 850 Euro verfügbar. (ane [2])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-4500099

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.herbstcampus.de/programm.php
[2] mailto:ane@heise.de