AWS fehlt beim Zeritifizierungsprogramm für Kubernetes

Das Kubernetes Software Conformance Certification Program soll sicherstellen, dass Produkte konsistent über alle Kubernetes-Plattformen arbeiten. Auffällig ist, dass Amazon Web Services in der Liste der 32 beteiligten Unternehmen fehlt.

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Zeritifizierungsprogramm für Kubernetes gestartet

Die Cloud Native Computing Foundation (CNCF), die unter dem Dach der Linux Foundation arbeitet und unter anderem für Kubernetes und Prometheus verantwortlich ist, hat ein Zertifizierungsprogramm für Kubernetes gestartet. Die 32 Einträge umfassende Liste der zum Start involvierten Unternehmen enthält fast alle wichtigen Beteiligten – mit einer auffälligen Ausnahme.

So sind unter anderem Anbieter von Container-Plattformen und -Anwendungen wie Google als Initiator von Kubernetes, Docker, CoreOS, Mesosphere, VMWare und Loodse an Bord. Daneben zeigt die Liste außer zahlreichen Softwarefirmen auch fast alle großen Plattformanbieter wie Microsoft, IBM, Oracle, SAP und Alibaba. Umso deutlicher fällt auf, dass Amazon Web Services (AWS) nicht zu den Beteiligten gehört. Ob der Cloud-Anbieter eigene Pläne auf der Ende November startenden Hausmesse Re:Invent 2017 plant, bleibt abzuwarten.

Das Kubernetes Software Conformance Certification Program soll sicherstellen, dass Plattformen, Orchestrierung, Container und Software konsistent zusammenarbeiten. Anwender erhalten die Garantie, dass die Kubernetes-API wie angegeben auf beliebigen Plattformen funktioniert. Die Zertifizierung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Testing und der Architecture Special Interest Group (SIG) der Kubernetes Community. Die Kubernetes Architecture SIG gilt als Schiedsgericht für die Definition der API-Konformität.

Weitere Details zum Zertifizierungsprogramm und die vollständige Liste der zum Start beteiligten Unternehmen lassen sich der offiziellen Ankündigung entnehmen. (rme)