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AWS re:Invent: Roboter mit dem AWS RoboMaker entwickeln

AWS RoboMaker basiert auf dem Open-Source-Framework Robot Operating System und kombiniert es mit den Amazon-Cloud-Angeboten.

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AWS re:Invent: Roboter mit dem AWS RoboMaker entwickeln

(Bild: ColiN00B, Pixabay)

Im Rahmen des ersten Konferenzabends der Hausmesse re:Invent hat Amazon Web Services (AWS) den neuen Dienst AWS RoboMaker vorgestellt. Damit sollen Nutzer Robotikanwendungen entwickeln, simulieren, testen und deployen können. Der Service ist eine Erweiterung des Open-Source-Frameworks Robot Operating System (ROS) mit einer Anbindung an die Amazon-Cloud-Dienste. Darunter fallen neben Monitoring- und Analytics-Angeboten auch Verbindungen zu Machine-Learning-Services. Zu den Kunden zählen bereits das NASA Jet Propulsion Laboratory und die Firma Future Robot.

Laut einem Blogbeitrag läuft die Entwicklung der Applikationen in einer auf AWS Cloud9 basierenden Entwicklungsumgebung ab. Entwickler können AWS-Dienste wie Lex und Polly zur Spracherkennung, Rekognition und Kinesis Video Streams zur Gesichtserkennung sowie CloudWatch für Monitoring- und Logging-Aufgaben verwenden. Außerdem ist es möglich, Machine-Learning-Modelle mit Amazon SageMaker zu erstellen und zu trainieren und sie in den Robotern zu verwenden.

ROS ist in RoboMaker installiert und konfiguriert. Außerdem ist ein ROS-Build-Werkzeug ebenfalls voreingestellt, sodass Dependencies in den ROS-Code gepackt werden und auf der entsprechenden Hardware laufen. Darüber hinaus können Anwender ihren Code in einer Gazebo-Simulation testen, und dann auf einen oder mehrere Roboter ausrollen. RoboMaker verfügt über ein Over-the-Air-System (OTA), das die Applikation auf den Robotern einspielt und während des Einsatzes aktualisieren kann. Darüber hinaus bietet er auch einen Fleet-Management-Service, der die Robot-Registry, Security und Fehlertoleranz verwaltet.

Weitere Informationen zu AWS RoboMaker bietet die AWS-Website. Die AWS re:Invent findet vom 26. bis 30. November in Las Vegas statt. Wie bereits im Vorjahr ist mit einer Fülle an Ankündigungen zu rechnen.

Mehr dazu auf heise Developer:

(bbo)