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AWS veröffentlicht Elastic Beanstalk for Docker

Nach Node.js-, PHP-, Python-, .NET-, Java- und Ruby-Anwendungen nimmt Amazon Web Services nun auch in Docker Images verpackte oder in Dockerfiles beschriebene Anwendungen in die Reihen der von Elastic Beanstalk unterstützten auf.

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Amazons Jeff Barr hat im AWS-Blog mit Elastic Beanstalk for Docker eine Möglichkeit vorgestellt, mit Docker bearbeitete Anwendungen in der AWS Cloud einzusetzen. Elastic Beanstalk dient der Installation und Verwaltung von Anwendungen in der durch das Unternehmen angebotenen Cloud, während Docker dazu gedacht ist, Applikationen samt Abhängigkeiten in Containern zu verpacken, in denen man sie anschließend auch ausführen kann.

Um ein Docker Image mit Elastic Beanstalk nutzen zu können, ist eine Datei Dockerrun.aws.json zu erstellen, die darlegt, welches Image zu verwenden ist und zudem beispielsweise Ports für den Zugriff von außen anlegt. Soll ein nicht öffentliches Image (private) zum Einsatz kommen, muss der Nutzer zudem eine .dockercfg-Datei erstellen, sie in Amazon S3 speichern und sie im Bereich Authentifizierung der eben erwähnten Dockerrun.aws.json referenzieren. Darüber hinaus lassen sich auch Dockerfiles mit Elastic Beanstalk einsetzen.

Barr hat im Blog in einer schrittweisen Anleitung aufgeführt, wie sich eine entsprechende Anwendung mit der nun zur Verfügung stehenden speziellen Docker-Konfiguration in Elastic Beanstalk erstellen lässt.

Siehe zu Docker auch auf heise Developer:

(jul)