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Adobe veröffentlicht AIR 4 und Flash Player 12

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Das Softwareunternehmen Adobe hat neue Versionen der Adobe Integrated Runtime und des Flash Player veröffentlicht. In beiden Produkten konnten die Entwickler einige Fehler beheben, sodass nun etwa bei AIR das Wechseln von einer Videoqualität zur anderen fehlerfrei funktionieren sollte. Vorher änderte sich hier lediglich die Audioqualität.

In der neuen Version konnten die Entwickler unter anderem eine enum-Klasse (Context3DBufferUsage) ergänzen, mit der sich über die Konstanten STATIC_DRAW und DYNAMIC_DRAW festlegen lässt, wie der Buffer in der GPU Rendering Pipeline Stage3D zu nutzen ist. Mit einem neuen Interface kann man nun außerdem auf Grundlage der genutzten Hardware einen bestmöglichen Context3D-Renderingkontext erstellen.

Die in AIR 3.9 als Beta-Feature integrierten Mobile Workers stehen nach dem Update überarbeitet als vollwertige Bestandteile in der Laufzeitumgebung zur Verfügung. Eine weitere Neuerung stellt die Möglichkeit dar, in der Android Extension über den R*-Mechanismus auf die nativen Android-Ressourcen zugreifen zu können, bisher war dafür der Weg über die getResourceID()-API nötig.

AIR soll sich mit Android 4.4 nutzen lassen. Was den Flash Player anbelangt, arbeiteten die Entwickler beispielsweise daran, dass er nun auch im Internet Explorer 11 unter Windows 7 funktioniert und sich durch .pkg-Unterstützung besser installieren lässt.

Mit der Veröffentlichung von Version 4 beziehungsweise 12 von Adobe AIR und dem Flash Player stellt Adobe die Nummerierung seiner Releases um. Ab sofort sollen die Versionsnummern der Produkte – dem Beispiel von Google Chrome und Mozilla Firefox folgend – mit jeder Neuerscheinung (also etwa alle drei Monate) um eins hochgezählt werden. Beim Release im zweiten Quartal will man darüber hinaus die Nummern angleichen, sodass AIR ein Sprung von Version 4 auf 13 bevorsteht. (jul)