Alle Jahre neu im September: Ein neues Parallel Studio XE ist erschienen

Intels Parallel Studio XE 2019 umfasst die jüngsten Versionen der hauseigenen Compiler, Performance-Bibliotheken und Analysewerkzeuge.

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Alle Jahre neu im September: Ein neues Parallel Studio XE ist erschienen

Die Arbeiten an Parallel Studio XE 2019, Intels Werkzeugkasten zur Parallelprogrammierung, der unter anderem auch die jüngsten Versionen der hauseigenen Compiler, Performance-Bibliotheken und Analysewerkzeuge umfasst, sind abgeschlossen. Das neue Release steht ab sofort registrierten Nutzern zum Download zur Verfügung.

Unter den Neuerungen wird die VTune-Amplifier-Schnittstelle hervorgehoben, die die Arbeitsabläufe erleichtern soll. Die neue Technology Preview des Platform Profiler soll außerdem eine Performanceanalyse auf höherer Ebene bieten. Mit dem Flow Graph Analyzer von Intels Advisor lassen sich zudem die Parallelität und Prototypen schneller visualisieren.

Neu ist außerdem die Vektorisierung und das Threading des Codes mit OpenMP, um die neueste SIMD-Hardware, einschließlich Intel AVX-512, zu nutzen. Auf Programmiersprachenseite werden C++14 vollständig und C++17 mehr als zuvor unterstützt. Selbiges gilt für Fortran 2008 und Fortran 2018 (Letzteres erscheint wohl im November dieses Jahres). Python wird in den Versionen 2.7 und 3.6 bedient, und die aktuelle Version von OpenMP (4.5) und die zukünftige (5.0) lassen sich ebenfalls mit Parallel Studio nutzen. Die Integration in Visual Studio 2017 und Xcode 9.4 ist gegeben.

Parallel Studio (XE) ist der Öffentlichkeit seit rund zehn Jahren bekannt. Die Entwicklungsumgebung will den gesamten Lebenszyklus der Parallelprogrammierung abdecken und sollte Programmierern ursprünglich dabei behilflich sein, parallelisierte Berechnungen in Fortran und C/C++ unter Windows und Linux umzusetzen. Mittlerweile lässt sie sich jedoch auch mit anderen Sprachen wie Python nutzen, hier ist nun von einer Beschleunigung die Rede, durch die sich Python fast mit nativen Programmiersprachen vergleichen lässt. Hierbei helfen die Intel Distribution für Python und die Data Analytics Acceleration Library (DAAL).

Mehr Informationen zum neuen Release bekommen Interessierte in den 22-seitigen Release Notes (PDF). (ane)