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Amazon beschleunigt S3-Datentransfer

Das Entwicklerteam der Amazon Web Services (AWS) hat die AWS Import/Export API [1] für Amazons Simple Storage Service (S3) überarbeitet [2]. Die Programmierschnittstelle soll es ermöglichen, den Transfer und die Migration von großen Datenmengen aus dem Cloud-Service zu beschleunigen. Der Download von großen Datenmengen aus dem Cloud-Service von Amazon konnte lange Zeit selbst mit einer flotten Internet-Verbindung sehr lange dauern. Laut Amazon soll der Service schneller als gewöhnlicher Internettransfer und kosteneffizienter als eine hochgerüstete Netzverbindung sein. Der Service kostet pro Laufwerk 80 US-Dollar plus für jede Stunde, die der Kopiervorgang dauert, noch einmal 2,49 US-Dollar. Neu ist eine Webservices-Schnittstelle für eine einfachere Verwaltung der Datentransporte.

Gleichzeitig hat die Firma die Unterstützung von Amazon S3 in der AWS-Management-Konsole [3] angekündigt [4] . Diese stellt Managementfunktionen für Computer-, Storage- und AWS-Cloud-Dienste zur Verfügung, die sich via Webbrowser auf Knopfdruck steuern lassen. Jeder S3-Nutzer kann nun einfach "Buckets" (eine Kollektion von Dokumenten) erstellen, Objekte hochladen und Zugangskontrollen einrichten. Programmierkenntnisse sind dafür nicht erforderlich. (ane [5])


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Links in diesem Artikel:
[1] http://aws.amazon.com/de/importexport/
[2] http://aws.typepad.com/aws/2010/06/aws-importexport-api.html
[3] http://aws.amazon.com/de/console/
[4] http://aws.typepad.com/aws/2010/06/aws-management-console-now-supports-amazon-s3.html
[5] mailto:ane@heise.de