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Anwendungs-Container: Docker 1.5 erschienen

Beim nun freigegebenen Docker 1.5 standen Punkte wie IPv6-Unterstützung, Lese-Zugriffsrechte und neue Statistikfunktionen auf der Roadmap.

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Anwendungs-Container: Docker 1.5 erschienen

Docker 1.5 ist das erste größere Release der Anwendungs-Container-Technik, das in diesem Jahr freigegeben wurde. Als Highlights machen ihre Entwickler die Zuweisung einer IPv6-Addresse zu jedem Container durch den neuen "--ipv6"-Flag aus. Damit kommt man der Kritik an Docker nach, nach der die Technik nur unzureichende oder komplizierte Netzwerkanbindungen besitze.

Die neue Möglichkeit von Nur-Lese-Zugriffsrechten mit dem "--read-only"-Flag schlägt in eine ähnliche Kerbe; in der Vergangenheit waren Docker Schwächen bei der sicheren Administration vorgeworfen worden. Schließlich sind Statistikfunktionen hinzugekommen, und es wurden etliche Fehler beseitigt.

Das Docker-Projekt ist knapp zwei Jahre alt und hat in gewissen Bereichen der Softwareentwicklung für aufsehenerregende Umwälzungen gesorgt. Docker schafft die Grundlage dafür, dass Anwendungen samt ihrer Abhängigkeiten in Linux-Containern (LXC) verpackt werden können, in denen sie sich später leicht weitergeben und ausführen lassen. Neben Docker Inc. finden sich mittlerweile auch große Unternehmen wie Google, IBM, Microsoft, Red Hat und VMware, die zum fortwährend wachsenden Docker-Ökosystem beitragen. (ane)