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Anwendungs-Container: Docker 1.8 freigegeben

Die aktuelle Nebenversion des Container-Tools haben die Entwickler vor allem bei CLI und Laufzeitumgebung geändert. Außerdem ist es nun unter anderem nicht mehr möglich, Images aktiver Container zu löschen.

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Docker 1.8

Im GitHub-Repository des Docker-Projekts ist unter den Releases nun auch Version 1.8 des Werkzeugs zu finden. Neben einer Reihe von Fehlerkorrekturen kann die aktuelle Version auch mit Änderungen in Sachen Plug-ins, Kommandozeile und Laufzeitumgebung aufwarten. Nach dem Update soll es außerdem möglich sein, Repositories mit Namen zu versehen, die lediglich aus einem Buchstaben bestehen, Trusted Pull, Push und Build sind standardmäßig deaktiviert und Nutzer sollen nicht mehr in der Lage sein, Images von Containern zu löschen, die gerade genutzt werden.

Docker 1.8 soll Verbindungen, die das Transport-Layer-Security-Protokoll nutzen, zu Plug-ins erlauben. Die Laufzeitumgebung wurde von ihren Entwicklern derweil unter anderem mit neuen Logging-Treibern ausgestattet. Zudem soll es nun beispielsweise möglich sein, Dateien mit docker cp vom Host in Container zu kopieren. Die Treiber für Laufwerke haben mit der Veröffentlichung den experimentellen Status verlassen und sind nun Master-Features. Neuerungen in der Kommandozeile umfassen, dass docker inspect nun mehr Mount-Informationen anzeigt und über ein --type-Flag verfügt sowie über eine Option, um das Verzeichnis angeben zu können, in dem die Konfigurationsdatei hinterlegt ist. Darüber hinaus ist zu beachten, dass docker - d durch docker daemon ersetzt wurde.

Docker ist ein Werkzeug zum Verpacken von Anwendungen und deren Abhängigkeiten in sogenannte Container. Seit Juni bietet das Unternehmen hinter dem Open-Source-Projekt auch kommerziellen Support für das Projekt an. Da die Container-Technik mittlerweile breiten Zuspruch genießt, wurde in dieser Zeit auch das nun unter dem Namen Open Container Initiative laufende Open Container Project vorgestellt. Ziel der Initiative ist es, offene Industriestandards für Container-Formate und entsprechende Laufzeitumgebungen zu entwickeln. (jul)