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Anwendungscontainer: Docker startet einen offiziellen Marktplatz

Docker überprüft die Inhalte im Docker Store im Gegensatz zu denen im Docker Hub. Damit soll der als private Beta gestartete Marktplatz zu einer Art App Store beziehungsweise Play Store für containerisierte Anwendungen werden.

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Auf der DockerCon 16 hat der Anbieter von Container-Software einen eigenen Marktplatz für containerisierte Anwendungen angekündigt. Der Docker Store soll den vorhandenen Docker Hub offensichtlich nicht ersetzen, sondern ergänzen. So will Docker die Software vor der Veröffentlichung einem Qualitätstest unterziehen. Dazu gehört neben Security-Scans auch die korrekte Nutzung von Open-Source-Lizenzen und das Verwenden von Best Practices beim Erstellen der Container-Images.

Die Kunden sollen somit vertrauenswürdige Docker-Images erhalten, die nicht nur sicher sind, sondern auch den vorgegebenen Richtlinien entsprechen. Anbieter können einerseits kommerzielle und andererseits freie sowie quelloffene Software in den Store stellen. Kunden können aus dem Store sowohl die überprüften als auch die im Docker Hub verfügbaren, nicht verifizierten Container-Images erwerben. Das Abrechnungsmodell funktioniert analog zu mobilen Marktplätzen wie App Store oder Play Store mit einer Aufteilung des Ertrags zwischen den Verkäufern und dem Betreiber Docker. Wer kostenfreie Inhalte anbietet, darf dieselben nicht an anderer Stelle verkaufen. Zu der prozentualen Aufteilung und den Kosten beim Vertreiben kostenloser Anwendungen im Store ist auf der Seite für Software-Anbieter nichts zu finden.

Nach dem Kauf eines Images kopieren die Kunden den entsprechenden Befehl zum Herunterladen in ihre Umgebung.

Weitere Details finden sich in einem Blog-Beitrag. Docker hat den Marktplatz zunächst als private Beta gestartet. Interessierte können sich auf der Docker-Store-Site registrieren. (rme)