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Apache Groovy 2.5.0 beherrscht Makros

Das jüngste Release der Programmiersprache Groovy bietet zahlreiche Fehlerbereinigungen und Verbesserungen, aber auch neue Funktionen, wie beispielsweise die Unterstützung für Makros.

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Die JVM-Sprache (Java Virtual Machine) Groovy liegt ab sofort in der stabilen Version 2.5.0 vor. In das Major Release sind gegenüber dem RC zwölf Fehlerbereinigungen und Verbesserungen eingeflossen, darunter beispielsweise Autovervollständigung für die Groovy Command Line Tools. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt die Einführung von Makros. Um den Kompilierungsprozess mit Erweiterungen zu ergänzen, waren bisher tiefgehende Kenntnisse der Umsetzung von Groovys Syntax im Compiler erforderlich.

Mit Hilfe von Makros können Entwickler nun sogenannte Compile-time Metaprogramming Extensions unter unmittelbarer Verwendung der Groovy-Syntax schreiben. Dadurch lässt sich die integrierte Auswahl an AST-Transformationen leichter um neue erweitern. Groovy 2.5.0 hat allerdings auch schon eine Reihe neuer AST-Transformationen im Gepäck, darunter beispielsweise das Marker-Interface @NamedParam. Dieses lässt sich nutzen, um anzuzeigen, dass der Name eines annotierten Parameters ein gültiger Schlüsselname ist, wenn mit Namen versehene Argumente verwendet werden.

Weitere Verbesserungen finden sich unter anderen bei den Tools. So erlauben groovy und groovyConsole das direkte Ausführen von JUnit-5-Tests. Für den Build setzt Groovy 2.5 JDK 8 oder eine höhere Version voraus. Für die Runtime-Umgebung gilt JDK 7 als Mindestanforderung.

Die wichtigsten Neuerungen von Groovy 2.5.0 sind in den Release Notes zusammengefasst. Eine komplette Liste der über 300 Bugfixes und Verbesserungen gegenüber Groovy 2.4 steht im Changelog parat. Binaries, Code, Dokumentation und SDK-Bundles können über die Projekt-Website heruntergeladen werden und stehen auf GitHub bereit. (map)