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Apache-Kafka-Entwickler erhalten 24 Millionen US-Dollar

Das aus dem sozialen Netz abgespaltene Startup Confluent, maßgeblicher Entwickler der Software zur Eventverarbeitung in Messaging-Systemen, macht durch eine größere Finanzspritze von sich Reden.

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Apache-Kafka-Entwickler erhält 24 Millionen US-Dollar

Confluent, das Unternehmen hinter Apache Kafka, einer Software zur Eventverarbeitung in Messaging-Systemen, hat eine Finanzspritze von 24 Millionen US-Dollar Risikokapital erhalten. Das in der Programmiersprache Scala geschriebene Kafka ist bei LinkedIn entstanden und wurde 2012 als Open-Source-Projekt in die Apache Software Foundation eingebracht. Seit vergangenem Jahr gibt es nun gezielte Rückendeckung für Kafka, nachdem die Entwickler des Systems LinkedIn verlassen und mit Confluent eine eigene Firma mit Fokus auf ein Geschäftsmodell rund um Kafka aufgemacht haben.

Die von Index Ventures geleitete zweite Finanzierungsrunde reiht sich an eine frühere von Benchmark Ventures geführte Beteiligung über 7 Millionen US-Dollar an. Dieser Risikokapitalgeber ist auch dieses mal wieder involviert. Zu den bekannteren Nutzern von Kafka gehören neben LinkedIn auch Netflix, Uber, Cisco und Goldman Sachs. Das neue Geld soll in die Weiterentwicklung von Kafka gesteckt werden. Geplant sind zum Beispiel Sicherheits-Features und Management-Werkzeuge sowie ein Ausbau bereits existierender Datenbank-Plug-ins.

Kafka ist ein verteiltes, skalierbares und fehlertolerantes System zum Transport von Daten, das auf einem Publish-Subscribe-Modell aufbaut. Kafka kommt in vielen Hadoop-Anwendungsfällen zum Einsatz, eignet sich vom Modell her aber sehr gut auch zum Aufbau moderner Realtime-Architekturen – gerade in Verbindung mit den Big-Data-Projekten Storm oder Spark. (ane)