Apache Mesos 1.5 kann das Container Storage Interface verwenden

Apache Mesos führt die Container-Storage-Interface-Spezifikation ein, um eine bessere Integration von Mesos in größere Ökosysteme zu gewährleisten. Außerdem haben die Entwickler den Master Failover deutlich beschleunigt.

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Apache Mesos 1.5 kann das Container Storage Interface verwenden

(Bild: Pixabay, StockSnap)

Die neue Version 1.5 von Apache Mesos bietet eine experimentelle Verwendung des Container Storage Interface an. Das Werkzeug zur Orchestrierung ermöglicht jetzt außerdem eine Konfiguration der Agents. Zusätzlich hat Apache die Performance und das Management der Ressourcen verbessert.

Das Container Storage Interface (CSI) ist eine Spezifikation, die ein gemeinsames Set von APIs für alle Interaktionen zwischen dem Speicherplatzanbieter und der Orchestrierungsplattform definiert. Primäres Ziel von CSI ist es, den Anbietern zu ermöglichen, ein einziges Plug-in für alle Plattformen zu erstellen. Mit der Einführung von CSI wollen die Entwickler von Mesos gewährleisten, das Mesos besser in größere Ökosysteme passt.

Bisher war es in Mesos üblich, dass Agents nicht konfiguriert werden konnten, ohne alle anhängenden Prozesse zu beenden. Mit Version 1.5 können Entwickler jetzt die --reconfiguration_policy-Flag einsetzen. Setzt man die Flag auf additive, toleriert der Agent alle Änderungen, die die Ressourcen des Agents verändern oder Attribute hinzufügen. In Zukunft plant das Mesos-Team, weitere Änderungen zu erlauben.

In Version 1.5 hat sich die Zeit, bis ein Master Failover fertig gestellt ist, um 80 Prozent verkürzt. Außerdem haben die Entwickler unnötige Kopien in der v1 Operator State Query API gelöscht, um dort ebenfalls für eine höhere Geschwindigkeit zu sorgen.

Eine detaillierte Auflistung der Neuerungen findet sich im offiziellen Mesos-Blog.Wer auf die neue Version umsteigen will, sei auf die Anleitung zum Upgrade verwiesen. (bbo)