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Apache Software Foundation feiert 20 Jahre Open-Source-Entwicklung

Seit ihrer Gründung 1999 hat die Community-getriebene Organisation über 350 Open-Source-Projekte auf den Weg gebracht.

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Apache Software Foundation feiert 20 Jahre Open-Source-Entwicklung

(Bild: Apache Software Foundation)

Die Apache Software Foundation (ASF) begeht das 20-jährige Jubiläum ihres Bestehens. 21 Gründer hatten sich 1999 zusammengetan und rund um das damalige Flaggschiff-Projekt "Apache HTTP Server" eine von der Community getriebene Organisation auf die Beine gestellt, die sich der Entwicklung und Verbreitung von Open-Source-Software verschrieben hat. Seither sind unter dem Dach der ASF über 350 Projekte herangewachsen, die dem "Apache Way" vom Incubator über das produktive Stadium bis hin teilweise zum Project Attic folgen.

In den vergangenen 20 Jahren haben sich fast 200 Projekte im Incubator bewährt und den Sprung in den produktiven Einsatz in Unternehmen geschafft, für Anwendungen in den Bereichen künstliche Intelligenz und Deep Learning, Big Data, Build Management, Cloud Computing, Content Management, DevOps, IoT und Edge Computing, Mobile, Server sowie Web-Frameworks. Derzeit durchlaufen 52 weitere Projekte die Qualifizierung im Incubator.

Die Apache Software Foundation feiert ihr 20-jähriges Jubiläum (Quelle: TheApacheFoundation)

"Was schon begann, noch bevor der Begriff Open Source geprägt wurde, hat sich inzwischen zu einer Organisation entwickelt mit Hunderten von Projekten, Tausenden von Mitwirkenden und Millionen von Nutzern", erklärt Phil Steitz, Chairman der The Apache Software Foundation. Der "Apache HTTP Server" als eines der nach wie vor wichtigsten Top-Level-Projekte (TLP) hat nicht nur zur Namensgebung der ASF beigetragen, sondern steht auch beispielhaft für das Bemühen der Gemeinschaft um eine konsensbasierte und sichere Entwicklung auf Basis von Standards unter der Apache-Lizenz. Die Apache-Projekte sind mehrheitlich in Java umgesetzt. Dank offener Standards kommen aber auch andere Sprachen wie C/C++ zum Einsatz, um ausführbare Version und Quellcode-Archive für Windows oder Unix/Linux zur Verfügung zu stellen.

Die ASF, als in den USA offiziell als Non-Profit-Organisation anerkannte und herstellerunabhängige Vereinigung, ist nicht nur auf Spenden angewiesen, sondern auch auf die freiwillige Mitarbeit von Entwicklern und Nutzern. Neben engagierten Privatpersonen kann die ASF dabei auf namhafte Unternehmen vertrauen, die Angestellte für die Mitarbeit in der Foundation freistellen und sich mit Codespenden an den Projekten beteiligen. Aktuell zählt die Foundation 730 Mitglieder und rund 7000 Mitwirkende. In den unterschiedlichen Rollen bei der ASF wirken die Freiwilligen auch in zahlreichen Standardgremien mit – darunter etwa AMQP Working Group, IETF, JCP, OASIS, OSGi Alliance, SAX und W3C.

Während die ASF ihr zehnjähriges Bestehen im Frühjahr 2009 ausgiebig im Rahmen ihrer Community-Konferenz ApacheCon feierte, dürfte das 20-Jahre-Jubiläum auf der diesjährigen Veranstaltung wieder eine wichtige Rolle spielen – auch wenn die ApacheCon 2019 erst im Herbst stattfindet. Die Konferenz für Nordamerika ist Mitte September in Las Vegas geplant, die ApacheCon Europe findet Ende Oktober in Berlin statt.

Siehe hierzu auf heise Developer:

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