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Apache Wicket 8 bietet volle Unterstützung für Java 8 und Lambdas

Kompakterer, schnellerer und leichter zu wartender Code – so lautet das Versprechen von Wicket 8 an die Developer-Community.

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Apache Wicket 8 bietet volle Unterstützung für Java 8 und Lambdas

Entwickler konnten das quelloffene, komponentenorientierte Webframework Apache Wicket bisher auch schon mit Java 8 – und höheren Versionen – nutzen, in dem nun vorgelegten Major Release Wicket 8 unterstützt das Framework endlich alle Idiome von Java 8 in vollem Umfang. Mit den dafür erforderlichen Änderungen in der Wicket API wird Java 8 aber auch zur neuen Mindestanforderung für den Einsatz des Webframeworks. Als wichtigste Neuerung stehen Entwicklern die mit Java 8 eingeführten Lambda Expressions zur Verfügung. Bei deren Implementierung haben die Wicket-Macher den Release Notes zufolge zwischen Leistungs- und Speichernutzungsaspekten abwägen müssen, und sich daraufhin entschlossen, am Subclassing als primärem Extension-Mechanismus für für Wicket-Komponenten festzuhalten.

Wicket nutzt Models als Methode für die Datenanbindung (Data Binding), sodass jede Komponente via Model-Implementierung Daten abrufen und speichern kann. Das Root Interface IModel ist in Wicket 8 nun als Functional Interface ausgelegt. Damit eröffnet sich Entwicklern die Möglichkeit, Lambdas überall dort einzusetzen, wo Models verwendet werden können. Im Unterschied zum bisher notwendigen Typen PropertyModel erlaubt das neue LambdaModel ein typen- und Refactoring-sicheres Data Binding von Komponenten.

Ein kompletter Überblick zu den Neuerungen des etablierten Java-Frameworks für das serverseitige Erstellen von Benutzeroberflächen findet sich in den Release Notes zu Wicket 8. Der Sourcecode des neu vorgelegten Major Release steht ab sofort zum Download bereit. Beim Upgrade auf die neue Version sollen Entwickler zwar weitestgehend auf das Neuschreiben ihrer Applikationen verzichten können, in einem Migration Guide geben die Macher von Wicket aber wichtige Informationen und Hinweise für den Wechsel auf Version 8. So können beispielsweise Kompilierfehler auftreten als Folge der Einführung des Optional-Typen in Java 8, der überall dort zum Einsatz kommt, wo Null-Werte auftreten können. (map)