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AppMachine führt Pro-Version und neues Bezahlmodell ein

Nachdem in der ursprünglichen Variante des Produkts keine tiefer gehenden Programmierkenntnisse zum Entwickeln von iOS- und Android-Apps notwendig waren, können fortgeschrittene Anwender jetzt ihr Fachwissen einbringen.

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Das niederländische Unternehmen AppMachine hat die Pro-Version ihrer Plattform zum Erstellen von mobilen Apps vorgestellt. Sie gibt den Anwendern unter anderem die Möglichkeit, Excel-Daten zu importieren, private und öffentliche Webdienste zu integrieren und darüber hinaus eigenen JavaScript-Code zu nutzen. Nachdem die ursprüngliche Version mit dem einfach gehaltenen Bausteinprinzip eher für Nichtentwickler gedacht war, die einfache Geschäftsseiten erstellen wollen, könnte die Pro-Variante auch Programmierer ansprechen, die versuchen ihren Arbeitsaufwand niedrig zu halten und trotzdem die Option wünschen, Anpassungen über den von der Vorgängerversion angedachten Rahmen vorzunehmen.

Auch bisherige Nutzer können sich über einige Neuerungen freuen. So umfasst die Plattform nun etwa einen Live-Simulator, mit dem man Änderungen sofort im Browser ansehen und ausprobieren kann. Design von Webseite und Programm haben die Entwickler zudem überarbeitet.

Mit der Einführung des neuen AppMachine-Angebots hat das Unternehmen auch ein neues Bezahlmodell präsentiert. Interessierte können demnächst zwischen drei Paketen wählen: Die für rund 20 US-Dollar pro Monat erhältliche "Basic"-Variante ist nur für Einsteiger gedacht, die lediglich HTML5-Webanwendungen erstellen wollen, während es das "Plus"-Paket ermöglicht, für 50 US-Dollar monatlich Web-Apps und native Anwendungen zu bauen und einige Module enthält, die nicht im Basisangebot zu finden sind. Das "Pro"-Angebot (für rund 100 US-Dollar erhältlich) bietet darüber hinaus die Option, eigene "Blöcke" zu entwickeln, Apps damit auszustatten und sie in Zukunft auch in einem AppMachine Block Store an andere Nutzer zu verkaufen. (jul)