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Appcelerator rüstet sich für Business-Apps

Bessere Monitoring-Features und ein API-Builder sollen die Titanium Platform befähigen, die Entwicklung von Unternehmens-Apps besser zu unterstützen.

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Appcelerator, Hersteller von Werkzeugen zur Entwicklung mobiler Apps, hat seine gleichnamige Entwicklungsplattform in Richtung Business-Apps weiterentwickelt und ist nun der Meinung, durch die Neuerungen zunehmend mit den Enterprise-Angeboten von beispielsweise IBM, Oracle und SAP konkurrieren zu können.

Die Appcelerator Platform verwendet die quelloffene Titanium-Software, die einen sich in Eclipse integrierenden Code-Editor, ein MVC-Framework und Backend-Services umfasst. Mit Titanium lassen sich einmal entwickelte Apps in Richtung unterschiedlicher mobiler Betriebssysteme wie Apple, Android, Windows Phone und BlackBerry portieren. Außerdem bietet die Plattform Testwerkzeuge und Monitoring-Features.

Zur besseren Unterstützung von Unternehmens-Apps wurden die Analyse-Fähigkeiten von Appcelerator überarbeitet. So gibt es nun einen Service, mit dem sich nachvollziehen lässt, wie oft eine App und welche ihrer Abschnitte verwendet wurden, wie oft eine App abstürzt oder wann sie langsam läuft.

Die Appcelerator Plattform enthält mittlerweile mit dem sogenannten API Builder eine Software zum Erstellen und Verwenden von Drittanbieter-APIs. Über eine Reihe neuer Treiber soll die Verknüpfung mit verbreiteten APIs wie denen von Salesforce.com und Microsofts Dynamics CRM einfacher sein. Die Verbindung war bislang offenbar mühsam gewesen und erforderte tief gehende Kenntnisse der Bibliotheken und Kommunikationsprotokolle zum Anbinden der Fremdsoftware. Damit nicht genug, lassen sich mit dem API Builder auch eigene Programmierschnittstellen erstellen, durch die sich eine App in die Geschäftsprozesse eines Unternehmen einklinken kann. (ane)