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Apps für Firefox OS mit Apache Cordova entwickeln

Mit einer neuen Version des Frameworks zum Erstellen hybrider Applikationen mit HTML, CSS und JavaScript ist es nun möglich, auch das mobile Betriebssystem der Mozilla Foundation zu bedienen.

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Ein fast schon logischer Schritt bei Firefox OS ist es, dass sich nun mit Apache Cordova Apps für das mobile Betriebssystem der Mozilla Foundation schreiben lassen. Logisch deshalb, weil Firefox OS ein browserbasiertes Betriebssystem ist und das Apache-Projekt ein Framework darstellt, mit dem sich hybride Applikationen mit HTML, CSS und JavaScript erstellen lassen.

Das Framework dient dabei als Container für mobile Webanwendungen und bietet über Schnittstellen Zugriff auf native Systemfunktionen. Es stellt auch die Basis für Adobes PhoneGap-Projekt, aus dem Cordova hervorgegangen ist. Mit Cordova beziehungsweise PhoneGap lassen sich quasi-native Apps für iOS, Android, BlackBerry, Windows Phone, Tizen, Ubuntu Touch und – jetzt neu – Firefox OS entwickeln.

Für die Integration von Firefox OS mit Cordova haben die Mozilla- und die Cordova-Entwickler einige Monate zusammengearbeitet. Die Unterstützung ist ein neues Feature von Cordova 3.4, das dessen Entwickler am gestrigen Donnerstag veröffentlicht hatten. Support für Windows Phone 7 ist in diesem Release übrigens nicht mehr enthalten. In der Ankündigung zur Firefox-OS-Integration geben die Firefox-OS-Entwickler eine ausführliche Anleitung zur Nutzung von Cordova, anhand derer auch grundsätzliche Konzepte zum Entwickeln von Apps für das mobile Betriebssystem gegeben werden.

Siehe dazu auch auf heise Developer:

(ane)