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Auszeichnungssprache AsciiDoc bekommt eine offene Spezifikation

Die Auszeichnungssprache soll die Spezifikation unter dem Dach der Eclipse Foundation bekommen.

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AsciiDoc bekommt eine offene Spezifikation

Die Macher des Open-Source-Tools Asciidoctor haben angekündigt, dass AsciiDoc eine Spezifikation erhalten solle. Die Community wünsche die Klarheit für die Auszeichnungssprache. Deren ursprüngliche Entwickler Stuart Rackham unterstützt nach Angaben des Asciidoctor-Teams das Vorgehen. AsciiDoc setzt wie Markdown auf Plain Text und ist somit auch unverarbeitet gut lesbar.

Die Eclipse Foundation soll die AsciiDoc-Sprachspezifikation vorantreiben, und die Initiatoren wollen einen entsprechenden Vorschlag bei der Organisation einreichen. In ihrem Blogbeitrag bezeichnen sie den Eclipse Foundation Specification Process (ESFP) aufgrund seiner zwar deutlichen, aber anpassbaren Struktur für besonders geeignet.

Der Prozess soll schließlich zu einem Open-Source-Spezifikationsdokument führen, das die benötigten und optionalen APIs, das semantische Verhalten, die Datenformate und Protokolle beschreibt. Ein ebenfalls quelloffenes Technology Compatibility Kit (TCK) hilft Entwicklern dabei, ihre jeweilige Implementierung umzusetzen und zu testen.

Das Textverarbeitungs-Tool Asciidoctor, das AsciiDoc-Inhalte in diverse Formate wie HTML, DocBook und PDF übersetzt, soll zu einer unabhängigen, kompatiblen Implementierung der AsciiDoc-Spezifikation werden. Auch wenn das Projekt noch nicht offiziell bei der Eclipse Foundation angekommen ist, begrüßt deren Geschäftsführer Mike Milinkovich den Vorstoß auf Twitter.

Siehe dazu auf heise Developer:


(rme)