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Atlassian erweitert Bitbucket CI/CD um vorkonfigurierte Pipelines

Sogenannte Pipes sollen den Aufbau automatisierter Continuous-Integration- und Continuous-Delivery-Workflows auf Plug-and-Play-Basis erleichtern.

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Atlassian erweitert Bitbucket CI/CD um vorkonfigurierte Pipelines

Atlassian hat in das eigene Bitbucket-Cloud-Angebot sogenannte Pipes integriert. Diese sollen den Aufbau automatisierter Continuous-Integration- und Continuous-Delivery-Workflows auf Plug-and-Play-Basis erleichtern, und zwar ohne dass für die Verwaltung von Integrationen offenbar viel Aufwand zu betreiben ist.

Das neue Angebot baut auf Bitbucket Pipelines auf. Diese hatte Atlassian 2016 vorgestellt. Es geht hier um ein Cloud-Feature, das CI-Server wie Jenkins überflüssig machen soll, da Entwickler Build-Prozess, Tests und Deployment direkt aus Bitbucket anstoßen können. Ergänzt wurde das später durch Bitbucket Deployments, mit denen Nutzer des Bitbucket-Cloud-Angebots über ein Dashboard eine Übersicht bekommen, auf welchen Systemen welche Version der Software läuft.

Das Prinzip beim neuen Pipes-Feature gestaltet sich so: Nach dem Hochladen eines Repositorys ist die Pipeline-Ansicht im Online-Editor von Bitbucket zu sehen. Nun lässt sie sich zu einer bestimmten Codebasis hinzufügen oder es lassen sich Pipelines auswählen sowie diese um Variablen erweitern, die die Pipelines zum Ausführen benötigen. Genauso lässt sich Code hieraus ergänzen oder entfernen. Außerdem lassen sich eigene Pipes schreiben.

Zum Start findet man Pipelines für Bugsnag, Datadog, JFrog, LaunchDarkly, NPM, Opsgenie, Pagerduty, Rollbar, Rollout, Slack, Snyk, Sonarsource, Sonatype und WhiteSource sowie die Cloud-Plattformen von Google, Microsoft und Amazon Web Services, und zwar in allen drei Preisstufen von Bitbucket. Weitere vorkonfigurierte Pipelines hat Bitbucket darüber hinaus versprochen.

Weitere Informationen zum neuen Feature lassen sich der Blog-Ankündigung entnehmen. (ane)