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Atlassian veröffentlicht Jenkins-Plug-in für Jira

Das Plug-in soll die Bearbeitung von in der Jira Software Cloud verwalteten Issues im Continuous-Integration-Prozess vereinfachen.

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Der Softwarehersteller Atlassian hat ein Jenkins-Plug-in für die Jira Software Cloud veröffentlicht. Es soll die Verwaltung von Fehlern und Problemen im Continuous-Integration-Prozess (CI) vereinfachen. Das Tool lässt sich über die offizielle Plug-in-Site von Jenkins herunterladen, und die Entwicklung findet quelloffen auf GitHub statt.

Das Plug-in automatisiert das Zusammenspiel zwischen Atlassians Cloud-Angebot der Projektmanagementsoftware Jira und dem Open-Source-CI-Tool Jenkins. Es ordnet Build- und Deployment-Informationen aus Jenkins den passenden Issues in Jira zu. Umgekehrt können Entwickler und Projektleiter Details zur CI-Pipeline in Jira Boards einbinden.

Produktleiter, Tester und Support-Teams können auf die Weise im Jira Board erkennen, welche Features mit offenen Issues sich bereits in Produktion befinden. Außerdem sehen sie in der Issue-Übersicht, welche Builds gescheitert und welche Funktionen für die Qualitätskontrolle vorgesehen sind.

Mit JQL lassen sich Ansichten erstellen, die Issues in bestimmten Stufen des Deployment-Prozesses anzeigen.

(Bild: Jenkins.io)

Zum Erstellen detaillierter Ansichten, die Issues für bestimmte Phasen des Deployment-Prozesses anzeigen, kommt die Abfragesprache Jira Query Language (JQL) ins Spiel. Folgende JQL-Abfrage führt alle Jira Issues zu offenen Pull Requests für Features auf, die sich bereits in Produktion befinden:

deploymentEnvironmentType ~ production
AND development[pullrequests].open >= 1

Zur Authentifizierung für eine gesicherte Kommunikation setzt das Plug-in auf OAuth, und Entwickler müssen entsprechende Credentials für Jira und Jenkins eintragen, um die Tools miteinander zu verbinden. Ein Gastbeitrag von Atlassian im Jenkins-Blog zeigt die detaillierte Vorgehensweise und ein Beispiel zum Verwenden des Plug-ins.

Erhältlich ist das Tool über die Jenkins-Plug-in-Site. Es setzt zahlreiche andere Plug-ins unter anderem zu Pipeline, Git und Credentials voraus. Wer sich an der Entwicklung beteiligen möchte, findet das offizielle Repository auf GitHub. Vor Kurzem hat Atlassian sein Cloud-Angebot für Jira überarbeitet und bietet nun unter anderem eine kostenlose Variante an. (rme)