Atom 1.19 erneuert Text-Buffer und Rendering Layer

Dank des in C++ geschriebenen Text-Buffers soll GitHubs Texteditor reaktionsfreudiger sein und gleichzeitig weniger Speicher benötigen. Der komplett neu geschriebene Rendering Layer soll performanter und weniger komplex sein.

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Atom 1.19 erneuert den Text-Buffer und den Rendering Layer

Das Team hinter GitHubs Atom hat Version 1.19 des Texteditors veröffentlicht. Vor allem verbesserte es die Performance und reduzierte den Speicherbedarf. Der Text-Buffer ist nun in nativem C++ umgesetzt und bietet neben allgemein erhöhter Reaktionsfreudigkeit unter anderem asynchrones Speichern – bisher konnten Anwender während des Speichervorgangs nicht weiterarbeiten. Auch sollen große Dateien nun weniger Speicher benötigen.

Neben dem Text-Buffer haben die Macher auch den Rendering Layer komplett neu geschrieben und dabei die Interaktionen mit dem DOM-Layout (Document Object Model) und den Skripten überarbeitet. Dabei nutzt Atom nun auch jüngere APIs des Electron-Frameworks und von Chromium, darunter IntersectionObserver, der anspringt, wenn Elemente im sichtbaren Bereich landen, und ResizeObserver, der auf Größenänderungen reagiert.

Atom 1.19 baut nun auf Electron 1.6.9. Das Framework stammt ebenfalls von GitHub und kommt nicht nur im hauseigenen Editor, sondern auch in Microsofts Sourcecode-Editor Visual Studio Code zum Einsatz. Darüber hinaus hat Atom einige kleinere Neuerungen an Bord, darunter eine klarere Button-Beschriftung im Dialogfenster, das erscheint, wenn der Editor nicht mehr reagiert, und Korrekturen im Umgang mit der Escape-Taste.

Weitere Details lassen sich dem Blogbeitrag entnehmen. Die vollständige Liste der Neuerungen findet sich ebenso in den Release Notes wie Links zum Herunterladen der Binaries von Atom 1.19. Der Sourcecode steht unter der MIT-Lizenz im GitHub-Repository bereit. Wie üblich hat GitHub mit dem Release gleich die Beta der kommenden Version 1.20 freigegeben, die unter anderem das Suchen und Ersetzen und die Git-Integration verbessern soll. Sie steht über GitHubs Beta-Channel zur Verfügung. (rme)