Aus Windows Azure wird Microsoft Azure

Der Namenswechsel soll reflektieren, dass der Cloud-Dienst zur offenen, nicht allein auf Windows beschränkten Plattform geworden ist.

 –  32 Kommentare
Anzeige

In US-amerikanisschen Medien war darüber schon spekuliert worden, nun ist es gewiss: Vom 3. April an wird Microsofts Cloud-Plattform Windows Azure einfach nur noch Microsoft Azure heißen. Den Namenswechsel begründet der Konzern damit, aus Azure ein Public-Cloud-Angebot für quasi alle Anwendungen bereitzustellen. Microsoft bezieht deshalb auch andere Plattformen als die eigenen wie Windows, SQL Server und .NET ein. Als Beispiele seien hier nur Python, Ruby, Node.js, Java, Hadoop, Linux und Oracle genannt, die entweder schon länger oder erst seit kurzem unterstützt werden.

Der offizielle Namenswechsel geschieht während Microsofts Entwicklerkonferenz BUILD. Diese wird von 2. bis 4. April in San Francisco ausgerichtet und ist das erste große Microsoft-Event, seitdem der neue Microsoft-Chef Satya Nadella die Zügel übernommen hat. Die Cloud-Plattform war erstmals 2008 angekündigt worden, seit 1. Februar 2010 steht sie als offizielles Angebot zur Verfügung. Sie ist zunehmend zur strategischen Plattform für Microsoft geworden, auf der mittlerweile auch die eigenen Services Office 365, Dynamics CRM, Bing, OneDrive, Skype und Xbox Live betrieben werden. (ane)

Anzeige
Anzeige