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Big-Data-Partnerschaft zwischen Red Hat und Hortonworks

Linux-Experte Red Hat und Hortonworks, Anbieter einer Distribution des Big-Data-Frameworks Apache Hadoop, sind eine als strategisch bezeichnete Partnerschaft eingegangen.

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Red Hat und Hortonworks tun sich zusammen. Das Ziel der Partnerschaft der beiden Open-Source-Unternehmen ist die enge Verzahnung von Produkten beider Firmen und ein Enterprise-taugliches Hadoop für offene hybride Clouds zu offerieren.

Beide Firmen arbeiten schon einige Zeit zusammen, so im Savanna-Projekt für die OpenStack-Cloud-Plattform. Savanna soll dabei helfen, Hadoop-Installationen direkt auf OpenStack laufen zu lassen. Außerdem werkeln die beiden Unternehmen bereits seit Frühsommer 2013 an der Integration der Hortonworks Data Platform (HDP) in Red Hats Storage-Serversystem. Die Bemühungen landen im Hadoop-Unterprojekt Ambari, mit dem es einfacher werden soll, Hadoop-Cluster aufzusetzen und zu verwalten. Für das HDP-Plug-in in Red Hat Storage wurde im Zuge der Ankündigung der Partnerschaft ein Beta-Programm angekündigt.

Weitere Bestrebungen der beiden Unternehmen sind die Integration der JBoss-Middleware mit Hortonworks Hadoop-Distribution, wodurch die große Zahl der JBoss-Entwickler einfach und schnell Hadoop-Entwicklungen schreiben können soll, sowie die Anbindung an die RHEL-OpenStack-Plattform, was automatisierte Hadoop-Installationen auf OpenStack ermöglichen soll. Letztlich gibt es noch die Integration von Hadoop mit dem OpenJDK in Red Hat Enterprise Linux und den sogenannten JBoss Data Virtualization Connector für HDP.

So stellen sich Red Hat und Hortonworks ihr integriertes Angebot vor: Für die grünen Komponenten zeichnet Hortonworks verantwortlich, die roten stammen von Red Hat. Die grauen sind Open-Source-Projekte im Umfeld von Hadoop.

(Bild: Hortonworks )

Die Partnerschaft bezeichnet Hortonworks als vergleichbar mit der, die das Unternehmen mit Microsoft zur Integration von Hadoop in Windows Azure hat. (ane)