Blazor Now: Nun als offizielles .NET- und WebAssembly-Projekt

Microsoft macht .NET für Browser-basierte Apps weiter fit: Das auf C#, Razor und HTML basierende UI-Framework Blazor wurde zu Microsofts WebAssembly-.NET-Stack hinzugefügt.

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Blazor Now: Nun als offizielles Microsoft .NET und WebAssembly Projekt

In einem Blogeintrag bezeichnet Daniel Roth von Microsoft Blazor als ein "neues Experiment", das es .NET-Entwicklern erlauben soll, Einzelseiten-Webanwendungen für Webbrowser zu programmieren. Microsoft fügt Blazor, ein UI-Framework, das ursprünglich Steve Sanderson entwickelte, dem eigenen WebAssembly .NET Stack hinzu. Dadurch soll den .NET-Entwicklern eine höhere Abstraktionsebene zur Verfügung stehen, auf der sie ihre Browser-basierenden Apps entwickeln können.

Blazor nutzt WebAssembly, das Roth als Standard für eine Memory-sichere Ausführungsumgebung bezeichnet. WebAssembly ist sogar innerhalb existierender virtueller JavaScript-Maschinen implementierbar. Das UI-Framework Blazer basiert auf Webtechnologie wie HTML und CSS, aber Entwickler, die damit eine Web-UI bauen möchten, nutzen die C#- und Razor-Syntax anstelle von JavaScript. Code, den WebAssembly kompiliert, soll in jedem Browser in nativer Geschwindigkeit arbeiten können. Es ist damit ein grundlegender Baustein, um eine .NET-Laufzeitumgebung zu entwickeln, die dann im Browser laufen kann. Entwickler können normale .NET-Assemblies im Browser ablaufen lassen, indem sie eine auf WebAssembly basierende .NET-Laufzeitumgebung einsetzen.

Die Entwickler weisen allerdings explizit darauf hin, dass es sich hier nach wie vor nicht um ein Produkt, sondern um ein experimentelles Projekt handelt. Es ist ein Open-Source-Projekt, und die komplette Entwicklungsarbeit ist auf GitHub einsehbar. Wer noch mehr über das Projekt wissen will, findet auf der Blazor-FAQ-Seite weiterführende Informationen. (fms)