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Bootstrap 3.2 veröffentlicht

Das Entwicklerteam hinter dem Frontend-Toolkit arbeitete unter anderem an den Elementen zur Entwicklung responsiver Webseiten und automatisierte die Prüfung von in Bugreports angegebenen Codebeispielen.

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Version 3.2 des von Twitter begonnenen Frontend-Frameworks Bootstrap steht nach viermonatiger Entwicklung zum Download bereit. Über 1000 Commits sind in das aktuelle Release geflossen, das nun unter anderem mit überarbeiteter und umstrukturierter Dokumentation und einem Button zum Kopieren und Einfügen von Codebeispielen aus dieser an den Start geht.

Darüber hinaus gibt es neue Klassen zum Erstellen responsiver eingebetteter Elemente, die etwa helfen sollen, Videos oder Ähnliches proportional zum Anzeigefenster zu skalieren, und einige ergänzende responsive Utility-Klassen (block, inline-block, inline). Da das Projekt sich auch weiterhin steigender Beliebtheit erfreut, haben die Entwickler außerdem einen Validierungsmechanismus entwickelt, der die beim Ausfüllen eines Bugreports auf GitHub angegebenen Codebeispiele automatisch überprüft. Häufig seien Fehler nicht auf das Toolkit, sondern auf invaliden Code zurückzuführen. Der quelloffene Dienst LMVTFY (Let Me Validate That For You) soll dem Bootstrap-Team Arbeit abnehmen und den Anwendern Ratschläge geben, wie sie die gefunden Fehler beheben können.

Ob es eine Version 3.3 des Toolkits geben wird, ist derzeit fraglich. Zwar habe man einen entsprechenden GitHub-Milestone, allerdings kann es auch gut sein, dass die nächste Veröffentlichung wieder ein Major Release wird und gleich den Wechsel zu Version 4.0 bringt. Eine Liste mit geplanten Features gibt es wohl schon. (jul)