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Bosch und IBM arbeiten an Entwicklungsplattform für vernetzte Automotive-Produkte

Über eine IBMs Rational-Entwicklungswerkzeuge nutzende Software-Plattform sollen alle Beteiligten der Zulieferkette in die Engineering-Prozesse eingebunden werden können.

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Die Kraftfahrzeugtechnikabteilung der Robert Bosch GmbH und IBM kooperieren, um eine datengetriebene Plattform zur Entwicklung intelligenter und miteinander vernetzter Fahrzeugkomponenten und -systeme zu schaffen. Die IBMs Ideen des Continuous Engineering aufgreifende und offene Standards wie ISO 26262, Automotive SPICE und AUTOSAR unterstützende Softwareplattform nutzt die Rational-Produkte für Anforderungs-, Design- und Qualitätsmanagement sowie das Collaboration- und Engineering-Lifecycle-Management. Ziel ist, dass sich die Beteiligten der Zulieferkette einbinden und die Produktionsdaten durchgängig bereitstellen lassen.

Die Einführung einer auf offenen Standards basierenden Vernetzung zwischen Entwicklern und Unternehmen der Lieferkette durch Bosch geschieht vor dem Hintergrund, dass die zunehmende Komplexität der mehr und mehr vernetzten Fahrzeuge den Kosten- und Innovationsdruck auf die Zulieferer erhöht habe, heißt es in einer gemeinsamen Pressemeldung von IBM und Bosch. Die hohe Komplexität stelle die Unternehmen zugleich vor größere Herausforderungen bei der Qualitätssicherung.

Außerdem will Bosch dem Ruf von Softwareentwicklern nach einer transparenteren Kommunikation sowie mehr Flexibilität und Kooperation innerhalb der Branche nachkommen. Über die IBM-Plattform soll das Unternehmen alle Teams und Entwicklungspartner in die Engineering-Prozesse einbinden können. Ausschlaggebend für die Softwareplattform war außerdem die Möglichkeiten zur Erweiterung und Wiederverwendung von Entwicklungsbausteinen auf verschiedene Fachbereiche und Organisationen des Unternehmens. (ane)