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Bugzilla 5 mit verbesserter Webservices-Schnittstelle

Die Entwickler des Bugtracking-Systems haben in der fünften Hauptversion unter anderem REST-ähnliche Endpunkte für die Webservices-Schnittstelle eingeführt.

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Bugzilla 5

Ein wenig mehr als zwei Jahre nach der Veröffentlichung von Version 4.4 steht nun Bugzilla 5.0 zur Verfügung. Der von Mozilla vorangetriebene und im Browser laufende Bugtracker erschien erstmals 1998 auf der Bildfläche. Er kann nun besser mit Webservices und Caching umgehen, auch lassen sich nun Bugs mit Tags versehen. Darüber hinaus konnten seine Entwickler viele Fehler beheben und die Dokumentation sowie die Optionen zur Benachrichtigung via E-Mail überarbeiten.

Mit Version 5 bietet die Schnittstelle für Webservices nun auch eine REST-Variante an, damit Clients in der Lage sind, mit HTTP-Aufrufen auf Bugzilla-Daten zuzugreifen. Bei dieser Neuerung ist allerdings darauf zu achten, dass die seit einiger Zeit vorhandenen XML-RPC- und JSON-RPC-Endpunkte mit dem Release als veraltet gekennzeichnet wurden und spätestens in Version 7 verschwunden sein werden. Weitere Änderungen, die bestehenden Code in Zukunft oder bereits jetzt beeinflussen könnten, sind am Ende der Release Notes nachzulesen. In ihnen sind auch die neuen Minimalanforderungen zu finden.

Eine weitere Neuerung stellt die Möglichkeit dar, APIs mit Schlüsseln auszustatten, damit API-Aufrufe nicht länger mit Cookies oder den Anmeldedaten der Nutzer arbeiten müssen. Was das Caching angeht, kann Bugzilla sich nun mit einem lokal oder im Netzwerk befindlichen Memcached-Server verbinden, um schneller auf unterschiedliche Datentypen zuzugreifen. Zu Bugs hinterlassene Kommentare lassen sich nun zudem mit Tags versehen. Nutzer können so besser kontrollieren, welche Kommentare sie angezeigt bekommen, Administratoren sind in der Lage, besonders ausgezeichnete Kommentare automatisch zu verbergen. (jul)