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Build-Systeme: Kobalt 1.0 veröffentlicht

Die erste Hauptversion des in Kotlin verfassten und von Gradle und Maven inspirierten Build-System für die JVM steht ab sofort zum Download bereit und soll durch seine Plug-in-Architektur und einfache Syntax überzeugen.

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Nachdem Kobalt schon gut ein Jahr stabil läuft, konnte Entwickler Cedric Beust sein Build-System nun soweit ausbauen, dass es alle anfänglich geplanten Features vereint und sich daher zum allgemeinen Gebrauch freigeben lässt. Das unter der Apache-2-Lizenz auf GitHub hinterlegte Tool ist von Gradle und Maven inspiriert, aber in JetBrains JVM-Sprache Kotlin verfasst und seine Build-Dateien sind valide Kotlin-Files.

Kobalt soll sich unter anderem durch seine saubere, minimalistische Syntax für Build-Dateien auszeichnen, für die zudem gute Tool-Unterstützung verfügbar ist, da es sich um Kotlin-Klassen-Dateien handelt. Durch inkrementelle und parallel ausgeführte Builds soll die Build-Zeit kurz gehalten werden und die statisch typisierte Plug-in-Architektur soll den Boilerplate-Code gering halten. Im Auslieferzustand sind Plug-ins für Kotlin, Java und Groovy enthalten. Außerdem informiert Kobalt über aktualisierte Abhängigkeiten in Repositories und wenn neue Versionen zum Aktualisieren zur Verfügung stehen. (jul)