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CUDA 7 Toolkit steht mit C++11-Support zur Verfügung

Neben der Möglichkeit, C++-Features wie Lambdas und auto einzusetzen, finden Entwickler in der aktuellen Version des Kits zur Parallelprogrammierung auch eine Bibliothek, um Gleichungssysteme und Eigenwertprobleme zu lösen.

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CUDA 7 Toolkit steht mit C++11-Support zur Verfügung

Nvidia hat die Version 7 seines CUDA Toolkits fertiggestellt. Entwickler hatten bereits seit Anfang des Jahres Gelegenheit, die Neuerungen mit einem Release Candidate auszuprobieren, nun steht die überarbeitete Version zum Download bereit.

Zu den größeren Neuerungen zählt, im Toolkit zur Entwicklung parallelisierter Programme auf Features aus C++ 11 zurückgreifen zu könnwn. Darunter fallen unter anderem Lambdas, die sich beispielsweise dafür eignen sollen, einfache Berechnungen als Operatoren in einem generischen Algorithmus einzusetzen, und auto. Letzteres lässt den Compiler wissen, dass er den Typ einer deklarierten Variable von deren Initialisierer ableiten soll. Ein ausführlicheres Beispiel zum Einsatz von C++11-Neuerungen ist in der Bekanntmachung zu finden.

Das Update enthält auch eine neue Version (1.8) der Thrust-Bibliothek. Die Sammlung parallelisierter C++-Algorithmen ermöglicht es nun unter anderem, Thrust-Algorithmen aus CUDA-Device-Code aufzurufen. Um deren Ausführung gut kontrollieren zu können, haben die Entwickler Regeln wie thrust::seq und thrust::device eingeführt, über die der Blogeintrag zur Freigabe ebenfalls mit einem Beispiel informiert.

Darüber hinaus haben die Entwickler das Kit durch die Bibliothek cuSolver um Fähigkeiten zum Lösen von Gleichungssystemen und Eigenwertproblemen ergänzt und testweise eine Runtime Compilation Library (nvrtc) freigegeben. Sie stellt eine API zur Verfügung, um Device-Code in CUDA-C++ zur Laufzeit zu kompilieren. (jul)