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CUDA 9.1 kommt mit neuen KI-Algorithmen für Volta-GPUs

Die neunte Version von Nvidias GPU-Programmierschnittstelle wurde speziell für den Einsatz mit den Volta-GPUs ausgelegt. Das jüngste Release bringt weitere Optimierungen und neue Algorithmen für HPC und Neuronale Netze.

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Release Candidate von CUDA 9 erschienen

Mit CUDA Version 9.1 fügt Nvidia seiner GPU-Programmierschnittstelle nun zahlreiche Optimierungen sowie neue Algorithmen für Anwendungen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und HPC hinzu. Um die Leistungsfähigkeit der neuesten GPU-Generation Volta gezielt ausnutzen zu können, hatte Nvidia zur GTC 2017 ein Upgrade seiner GPU-Programmierschnittstelle CUDA angekündigt. Mit dem im August vorgestellten Release Candidate von CUDA Version 9 kam nicht nur die Unterstützung für Volta-GPUs, sondern die Programmierschnittstelle erlaubt seither auch die Programmierung der Tensor Cores und integriert das neue Programmiermodell Cooperative Groups.

Neue Funktionen in den in NVIDIA Performance Primitives stehen ab Version 9.1 beispielsweise für die Entwicklung neuer Algorithmen zur Bildvergrößerung im Deep-Learning-Umfeld zur Verfügung. Die Bibliothek cuBLAS wurde um neue APIs ergänzt, sodass Übersetzungen neuronaler Maschinen und Sequenzmodellierungsoperationen auf den Tensor Cores der Volta-GPUs im Batchbetrieb abgearbeitet werden können. Eine neue Heuristik in der Bibliothek cuFFT soll zudem die Lösung größerer 2D- und 3D-FFT-Probleme (Fast Fourier Transform) auf Multi-GPU-Systemen effizienter gestalten. Nähere Informationen zu den weiteren Optimierungen der GPU-Programmierschnittstelle finden sich in den Release Notes zu CUDA 9.1. (map)