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Clojure 1.8 mit Socket Server veröffentlicht

Die funktionale Programmiersprache kann nach der Aktualisierung zudem unter anderem mit Optionen zum direkten Verlinken und neuen String-Funktionen aufwarten.

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Clojure 1.8 mit Socket Server veröffentlicht

Die Entwickler des Lisp-Dialekts Clojure haben Version 1.8 ihrer Sprache veröffentlicht. Neben den üblichen Fehlerkorrekturen und kleineren Verbesserungen in Sachen Geschwindigkeit und Fehlerbehandlung enthält das aktuelle Release auch drei größere Neuerungen. So steht nun etwa Optionen zum direkten Verlinken bereit. Entsprechend kompilierte Funktionen sind in der Lage, statische Methodenaufrufe an die meisten anderen Funktionen abzusetzen, statt Umwege über var und das FN-Objekt zu gehen. So lassen sich mehr Optimierungen durchführen, was allerdings auf Kosten der Dynamik geht.

Darüber hinaus kann Clojures Laufzeitumgebung nun einen Socket Server anhand der Systemeigenschaften bei der Initialisierung starten. Als Einsatzszenario sehen die Entwickler unter anderem das Ausliefern einer auf Sockets aufbauenden REPL. Aber auch das dynamische Ergänzen von Serverfähigkeiten in Programmen soll so möglich sein, ohne dafür den Code ändern zu müssen.

Um weniger auf Java-Interop-Aufrufe angewiesen zu sein und die Portabilität von Clojure zu erhöhen, stehen außerdem einige neue String-Funktionen in clojure.string zur Verfügung. Darunter fallen unter anderem index-of, um den Index eines Char oder Strings in einem String suchen zu können, oder starts-with?, um zu prüfen, ob ein String mit einem bestimmten Substring beginnt.

Eine komplette Liste aller Änderungen ist auf GitHub zu finden. Clojure zeichnet sich unter anderem durch die eingebauten Möglichkeiten zur nebenläufigen Programmierung aus. Die funktionale Programmiersprache läuft auf der Java Virtual Machine. (jul)