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Cloud-Dienst: Spring-Boot-Microservices blühen in der Azure Cloud auf

Spring Cloud, die Zusammenstellung von Werkzeugen und Frameworks rund um Cloud-Anwendung, ist nun als verwalteter Dienst in der Microsoft-Cloud verfügbar.

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Microsoft und Pivotal haben gemeinsam mit Azure Spring Cloud einen neuen verwalteten Cloud-Dienst vorgestellt, der die von Pivotal entwickelte Werkzeug- und Frameworksammlung Spring Cloud in der Azure Cloud verfügbar machen soll. Noch ist der Service allerdings als Private Preview deklariert. Interessierte Kunden müssen sich also erst über ein Formular bei den Unternehmen melden, um einen Zugang dafür anzufordern. Das Angebot soll ein vollständig verwalteter Service für Spring-Boot-Applikationen sein, der neben Spring Cloud auf eine Reihe an Azure Tools zurückgreift.

Im Kern setzt das neue Angebot auf drei Bestandteile, um eine Laufzeitumgebung für Spring Microservices herzustellen: Spring Cloud, kpack und den Azure Kubernetes Service (AKS). Spring Cloud soll dabei den Einsatz von Spring-Boot-Apps in der Cloud durch Features wie eine Service Registry, clientseitiges Load Balancing und Circuit-Breaker vereinfachen. Bei kpack handelt es sich hingegen um eine Sammlung an Ressource-Controllern für Kubernetes, die das Erstellen und Aktualisieren von Container-Images vom Quellcode aus automatisieren. AKS ist das bekannte verwaltete Kubernetes-Angebot in der Microsoft-Cloud.

Azure Spring Cloud soll die Komplexität des Infrastrukturmanagements und des Spring-Cloud-Middleware-Managements abstrahieren, sodass Entwickler sich auf den Aufbau der Geschäftslogik konzentrieren können, während sich Azure um dynamische Skalierung, Sicherheitspatches, Compliance-Standards und Hochverfügbarkeit kümmern soll. Eine Spring-Cloud-Instanz soll über wenige Klicks bereitstellbar sein. Nachdem Anwender die Abhängigkeiten in einer pom-Datei konfiguriert haben, verbindet der Dienst die Applikation automatisch mit dem Spring-Cloud-Config-Server und der Service-Registry.

Darüber hinaus bieten die Unternehmen eine Anbindung an das Azure-Spring-Cloud-Maven-Plug-in und VS-Code-Erweiterungen. Entwickler können ebenfalls auf das Monitoring-Angebot von Azure Monitor zurückgreifen, um so die Performance der Applikationen zu messen und etwaige Fehler aufzudecken.

Weitere Informationen zum Service bieten die Blogbeiträge von Microsoft und Pivotal, inklusive einer kurzen Anleitung. (bbo)