Cloud Native: Hortonworks, IBM und Red Hat kündigen Open Hybrid Architecture an

In einer gemeinsamen Initiative wollen die Unternehmen ein Deploymentmodell für containerisierte Big-Data-Anwendungen in hybriden Umgebungen umsetzen.

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Cloud Native: Hortonworks, IBM und Red Hat kündigen Open Hybrid Architecture an

In der Open Hybrid Architecture Initiative schließen sich Hortonworks, IBM und Red Hat zusammen, um Unternehmenskunden ein neues Bereitstellungsmodell für Big-Data-Anwendungen zu eröffnen. Erklärtes Ziel ist es, Workloads in Containerform plattformübergreifend in hybriden Architekturen einsatzbereit zu machen – On Premise, in Multi-Cloud- sowie Edge-Umgebungen.

Im ersten Schritt wollen die Beteiligten dazu ihre Plattformen noch stärker integrieren. Für Hortonworks Data Platform (HDP), DataFlow (HDF) und DataPlane strebt das Unternehmen die vollständige Zertifizierung für Red Hats OpenShift an. Die Dienste sollen Cloud-Native-Architekturen direkt unterstützen und für den Einsatz auf der Kubernetes-Plattform optimiert werden. Dazu sieht Hortonworks eine vollständige Trennung von Computing und Storage bei den HDP- und HDF-Workloads vor.

IBM arbeitet daran, seine Cloud-Private-Plattform inklusive Middleware für OpenShift zu zertifizieren. Noch im laufenden Monat soll IBM Cloud Private Data die Auszeichnung "Primed" von Red Hat erhalten. Im Rahmen der Initiative wollen die drei Unternehmen so die Voraussetzungen schaffen, dass Entwickler und Anwender aus der OpenShift-Community offiziell unterstützte Applikationen für hybride Cloud-Architekturen bauen und einsetzen können. Die Anwendungen sollen ein breites Spektrum von Data Science und Analytics, über Machine Learning und Data Management bis hin zu Governance abdecken. Weitere Details zur Open Hybrid Architecture Initiative und deren schrittweiser Umsetzung finden sich im Blog-Beitrag von Hortonworks. (map)