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Cloud-Plattform Stackato auch künftig kostenfrei

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Seit Juli können Entwickler ActiveStates neue Cloud-Plattform Stackato in einer ersten Betaversion testen. Unklar war jedoch, wie es nach der Betaphase mit dem Service weitergeht. Nach einer Umfrage innerhalb seiner Anwender-Community hat das Unternehmen nun weitere Details bekanntgeben, demnach soll Stackato für den Single-Node-Betrieb kostenfrei bleiben.

Diese auch als "Micro Cloud" bezeichnete Variante beschreibt den lokalen Einsatz des privaten Cloud-Dienstes innerhalb einer Virtual Machine, sowohl für nicht kommerzielle Projekte wie auch kommerzielle, dann aber nur intern verwendete Aufgaben. Für die Lizenz will ActiveState eine an die Community-Editionen seiner Produkte ActivePerl, ActivePython und ActiveTcl angelehnte Form wählen.

Die Sandbox-Variante, bei der Entwickler ihre Anwendungen in Form einer privaten Platform-as-a-Service in Amazons EC2-Cloud auslagern können, wird voraussichtlich kostenpflichtig sein. Preise nennt ActiveState derzeit aber noch keine. Bestehende Sandbox-Testzugänge werden gemäß den Richtlinien der Betaversion nach einer dreimonatigen Testphase gelöscht.

Stackato setzt auf VMwares PaaS-Projekt Cloud Foundry auf und erweitert es um Unterstützung für Python- und Perl-Anwendungen sowie Projekte in Java, Ruby und Node. Entwickler sollen mit dem Dienst ihre Anwendungen in einer Private Cloud wie VMwares vSphere oder einer Public Cloud, etwa Amazon oder Rackspace, installieren, verwalten und skalieren können. (rl)