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Cloud-native: CloudBees packt Jenkins X als SaaS in die Cloud

In Kooperation mit Google Cloud macht CloudBees Entwicklern die etablierten CI/CD-Pipelines von Jenkins als Cloud-nativen Service zugänglich.

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CloudBees CI/CD powered by Jenkins X auf der DevOps World 2019

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Mit dem Cloud-nativen Ansatz Jenkins X hatte CloudBees den CI/CD-Server Jenkins in das Kubernetes-Ökosystem integriert und damit nicht nur organisations-, sondern auch plattformübergreifend nutzbar gemacht.

Im Rahmen der diesjährigen europäischen DevOps World (vormals JenkinsWorld) kündigt das Unternehmen nun Jenkins X als Software as a Service auf der Google Cloud Platform (GCP) an. Entwickler haben ab sofort die Möglichkeit, sich für die Preview des Dienstes zu registrieren, um erste Erfahrungen mit der SaaS-Implementierung von Jenkins X zu sammeln.

Die Cloud-native Version des CI/CD-Servers, die nun neben der gewohnten CLI auch ein neues grafisches User Interface bietet, baut auf die Containerorchestrierungsplattform Kubernetes auf und orientiert sich an den grundlegenden DevOps Best Practises, die sich auch in der von den bekannten DORA-Autoren Nicole Forsgren, Jez Humble und Gene Kim unterstützten Studie "Accelerate: State of DevOps 2019" widerspiegeln. Während sich Kubernetes als universelle Runtime-Umgebung rasant zum Standard auch für die Cloud-übergreifende Applikationsbereitstellung etabliert, sehen sich vor allem Entwickler mit der Komplexität der Orchestrierungsplattform konfrontiert.

“Einerseits eröffnet Kubernetes so viele neue Möglichkeiten, es erhöht andererseits aber auch die Komplexität”, räumt Moritz Plassnig ein. Der Gründer der 2018 von CloudBees übernommenen Firma Codeship zeichnet unter anderem für die Cloud-Strategie verantwortlich, die darauf ausgerichtet ist, Entwickler noch gezielter durch Cloud-native Techniken bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Während Jenkins X die flexiblen Anpassungsoptionen von Jenkins auf die Kubernetes-Plattform überträgt, bleibt die Herausforderung, den CI/CD-Server stets up to date zu halten. Das neue Angebot unter der offiziellen Bezeichnung “CloudBees CI/CD powered by Jenkins X” befreit Entwickler von den damit verbundenen administrativen Aufgaben. “Der Dienst versteckt die Komplexität von Kubernetes und erlaubt es Entwicklern, sich auf ihre eigentlichen Prioritäten zu konzentrieren”, unterstreicht Plassnig. (map)