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CloudBees verschreibt sich dem Software Delivery Management

Über ein vereinheitlichtes DevOps-Datenmodell soll Software Delivery Management den Überblick aller DevOps-Aktivitäten und -Werkzeuge im Unternehmen liefern.

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Die Verantwortlichen des auf DevOps spezialisierten Unternehmens CloudBees geben im Rahmen der alljährlichen Konferenz "DevOps World | Jenkins World" einen Ausblick auf die strategische Neuausrichtung. Sacha Labourey, CEO und Gründer des auch hinter dem Continuous-Integration-Server (CI) Jenkins stehenden Unternehmens, sieht im Software Delivery Management (SDM) den entscheidenden Trend bei der Weiterentwicklung von Strategien für die Verwaltung von Software Delivery Lifecycles. So wie CRM die Arbeitsweise von Sales und Marketing oder ERP die der Finanz- und Buchhaltungsabteilungen in Unternehmen transformiert hätten, soll SDM künftig ein zentrales, übergreifendes Management von DevOps-Teams, -Aktivitäten und -Werkzeugen ermöglichen.

"Wenn ein Unternehmen wächst und DevOps immer intensiver nutzt, entstehen am Ende häufig viele Silos. Es gibt dann keine Möglichkeit mehr, die notwendigen Daten zusammenzufassen, um beurteilen zu können, wie effektiv die DevOps-Teams arbeiten und was genau sie leisten", erklärt Labourey gegenüber Medienvertretern. An diesem Punkt setzt Software Delivery Management an. SDM erstellt ein einheitliches DevOps-Datenmodell, das alle Daten zusammenfasst, die sich auf sämtliche DevOps, Teams und Tools im Unternehmen beziehen. Anhand dieser Daten lasse sich dann Einblick in die konkrete Arbeit und Leistung der Teams gewinnen.

Insbesondere in komplexen Umgebungen sollen sich mit SDM auch etwaige organisatorische Probleme aufdecken lassen, die beispielsweise dadurch entstehen, dass sich unterschiedliche Prozesse gegenseitig behindern. Labourey zufolge verschaffe SDM daher nicht nur Einblick in DevOps, sondern helfe außerdem dabei, organisationsübergreifende Prozesse und Arbeitsweisen für Software Delivery zu gestalten und zu optimieren.

Auf dem Weg zu einem Komplettanbieter für Software Delivery Management hat CloudBees zuletzt bereits in zwei Akquisitionen investiert. Im Frühjahr kündigte das Unternehmen die Übernahme von Electric Cloud an. Neben Continuous Delivery (CD) hat sich Electric Cloud vor allem auf Application Release Automation (ARA) spezialisiert. Entwicklerteams sind mit der Software ElectricFlow in der Lage, Application Releases über wiederverwendbare und flexibel anpassbare Delivery Pipelines zu automatisieren und zu steuern. Zur Jahresmitte hat CloudBees außerdem die Firma Rollout übernommen, die ein sogenanntes Feature-Flag-Managementsystem entworfen hat. Das verschafft Entwicklern gezielte Kontrolle über neue Funktionen – auch noch nach dem Rollout neuer Releases produktionsreifer Software. (map)