CloudFoundry packt mit KubeCF das eigene Angebot auf Kubernetes

KubeCF ist eine Distribution der Cloud Foundry Application Runtime, die auf Kubernetes läuft und Cloud Foundry mit der Container-Orchestrierung verknüpft.

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(Bild: Travel mania/Shutterstock.com)

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Der Plattformanbieter Cloud Foundry hat mit KubeCF ein neues Open-Source-Projekt in Version 1.0 veröffentlicht. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich dabei um eine Verknüpfung des eigenen Angebots mit der Container-Orchestrierung Kubernetes. KubeCF ist Teil des Inkubators der Cloud Foundry Foundation, der Non-Profit-Organisation hinter der Plattform, die ursprünglich VMWare entwickelt hatte.

Im Kern ist KubeCF eine Distribution der Cloud Foundry Application Runtime (CFAR) für Kubernetes. Es nutzt den Cloud Foundry Operator, den das Projekt Quarks entwickelt hat, das für die Integration zwischen Cloud Foundry und Kubernetes zuständig ist. Der Operator kümmert sich dabei wohl um Deployment und Management der Releases und kann im Rahmen des neuen Projekts so eingestellt werden, dass Kubernetes als zugrundeliegende Container-Orchestrierung dient.

Das Projekt selbst ist noch relativ jung, die Arbeiten an einem Zusammenspiel mit Kubernetes gehen aber bereits auf das Jahr 2015 zurück. Damals gab es erste Paketierungen von Cloud Foundry als Container, die noch auf einer sehr frischen Version von Kubernetes liefen. Es folgten weitere Arbeiten, die in einer "Containerizing Cloud Foundry"-Initiative mündeten, die das Projekt jetzt an den Start gebracht hat.

Mit dem Erscheinen von Version 1.0 sind Entwickler dazu aufgerufen, die Kombination aus Cloud Foundry und Kubernetes auszuprobieren. Sie benötigen dafür ein Kubernetes-Cluster mit Kubernetes in Version 1.14 oder höher sowie circa 16 GByte RAM. Cloud Foundry stellt eine Anleitung bereit, mit der erfahrene Kubernetes-Nutzer wohl binnen einer Stunde die Kombination aufsetzen können. Eine erste Patch-Version 1.0.1 gibt es ebenfalls bereits.

Einen vollständigen Überblick über das Projekt bietet der offizielle Blogbeitrag zum Release. Weitere Informationen finden sich im dazugehörigen GitHub-Repository. (bbo)