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Cloudera will bestehende Produkte bis 2022 unterstützen

Auf dem Weg zu einer Enterprise Data Cloud sollen Hortonworks Data Platform (HDP) und Clouderas Distribution of Hadoop (CDH) zusammenwachsen.

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Cloudera und Hortonworks besiegeln ihre Fusion

(Bild: Cloudera)

Nach dem formalen Abschluss der Fusion von Cloudera und Hortonworks konkretisieren die Verantwortlichen die neue Produktstrategie des vereinigten Unternehmens. Cloudera-Kunden erhalten die Zusicherung, dass sie für die aktuellen Produktlinien von CDH 5.x and 6.x (Clouderas Distribution of Hadoop) und HDP 3.x (Hortonworks Data Platform) noch bis mindestens Januar 2022 Support bekommen. Die Unterstützung für HDP 2.x endet hingegen früher – ein konkreter Termin steht aus. Auf dem Weg zur angekündigten umfassenden Enterprise Data Cloud sollen die verschiedenen Produkte jedoch zusammenwachsen.

Im ersten Schritt planen die Cloudera-Strategen rund um Arun Murthy, Chief Product Officer, eine neue Version der Cloudera Data Platform (CDP), die wichtige Komponenten von HDP 3.x sowie CDH 6 vereint. Als eine Art Übergangsangebot soll sie Kunden dabei helfen, ihre bestehenden Daten und Workloads weiterzuführen. Darüber hinaus soll Hortonworks Data Flow (HDF) in CDH integriert werden, sodass auch CDH-Anwender unmittelbar die Plattform für Datenströme nutzen können, um mit Stream Processing Engines wie Kafka Streams, Spark Structured Streaming und Streaming Analytics Manager (SAM) for Storm arbeiten zu können. HDP-Anwender könnten zudem im Zuge einer Integration mit der Cloudera Data Science Workbench (CDSW) Zugriff auf die Entwicklungsumgebung für Machine Learning und KI erhalten.

Längerfristig soll CDP zur neuen Basis für die Enterprise Data Cloud ausgebaut werden und Kunden dann auch für neue erweiterte Anwendungsbereiche zur Verfügung stehen. Cloudera will IoT-Streaming-Applikationen, Data Engineering, Cloud-natives Data Warehousing sowie KI- und ML-Anwendungen plattformübergreifend, also sowohl On-premises wie auch in hybriden Architekturen bis hin zu Multi-Cloud-Deployments, bereitstellen. Unternehmenskunden hätten dann auch die Freiheit beliebige Public Clouds von Amazon, Microsoft, Google, IBM oder Oracle zu nutzen und diese sogar zu kombinieren. Nach Aussage von Murthy soll CDP dabei zudem ein sicheres Datenmanagement samt Governance gewährleisten, sodass Kunden auch eine problemfreie Migration zwischen verschiedenen Cloud-Umgebungen offensteht. (map)