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Cluster-Management: Nomad 0.6 sichert Upgrade-Prozesse ab

Durch Neuerungen bei Job Deployments und Versionsverfolgung, dynamischen Umgebungsvariablen und Verbesserungen im Zusammenspiel mit Containern und Consul ist die aktuelle Version des Cluster-Managers durchaus einen Blick wert.

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Cluster-Management: Nomad 0.6 sichert Upgrade-Prozesse ab

HashiCorp hat seinen Cluster Manager und Scheduler Nomad aktualisiert, sodass er nun in Version 0.6 vorliegt. Sie ermöglicht erstmals den Wechsel zwischen Anwendungsversionen via Rolling, Canary oder Blue/Green Upgrades, sobald eine Jobspezifikation entsprechend mit einem update-Abschnitt ausgezeichnet wurde. Die neue Funktion soll zudem eine automatische Rückkehr zu stabilen Versionen eines Jobs ermöglichen, sollte ein Deployment fehlschlagen.

Um Operatoren die Möglichkeit zu geben, aktuelle Änderungen zu prüfen, verfolgt Nomad in der aktuellen Variante mehrere Versionen eines Jobs. Sollte eine neue Version an das Tool geliefert werden, erhöht es den Wert eines dafür neu eingeführten Version-Felds. Darüber hinaus haben die Entwickler den template-Block um einen env-Parameter ergänzt, der – sofern gesetzt – Nomad dazu bringt, ein Template zu rendern, seine Werte zu parsen und sie anschließend als dynamische Umgebungsvariablen für die gestarteten Aufgaben zu injizieren.

Nutzer, die Nomad gemeinsam mit Consul verwenden, werden außerdem feststellen, dass die neue Version automatisch die von den Netzwerk-Plug-ins festgelegte Adresse statt der des Host-Netzes weitergibt. Dadurch müssen sich Container nicht mehr mit Werkzeugen wie Registrator extra noch einmal bei Consul registrieren. Alle Neuerungen im Überblick sind auf GitHub zu finden, außerdem hat HashiCorp einen Upgrade-Guide zum Umstieg veröffentlicht. (jul)