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Codeverwaltung: GitLab 8.8 führt Pipeline-Visualisierung ein

Nicht nur lassen sich die zu einem Commit gehörenden Builds nun zur besseren Übersicht anzeigen, GitLab stellt auch einen Endpunkt für Health Checks zur Verfügung, der die Zusammenarbeit mit Monitoring-Tools erleichtert.

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Codeverwaltung: GitLab 8.8 führt Pipeline-Visualisierung ein

Version 8.8 des Diensts zur Git-Repository-Verwaltung GitLab steht nun offiziell zur Verfügung. Sie enthält unter anderem eine Pipeline-Unterseite, in der GitLab zu einem Commit gehörende Builds und die Ergebnisse der einzelnen Abschnitte der Pipeline anzeigt. Damit sollen sich beispielsweise Fehler schneller lokalisieren lassen. Ein neuer Endpunkt für Health Checks lässt sich zudem dafür nutzen, Informationen zum Status des Systems an Dienste zur Uptime-Überwachung wie Pingdom, Nagios und NewRelic zu übermitteln.

Darüber hinaus bietet die Weboberfläche beim Erstellen von .gitignore-Dateien nun ein Drop-down-Menü an, in dem entsprechende Vorlagen zu finden sind. Nutzer, die von GitHub zu GitLab wechseln wollen, können mit dem Importierwerkzeug nach dem Update nun auch Pull Requests übernehmen, wenn Quell- oder Ziel-Branches fehlen. Außerdem gibt es mit i zur Navigation zur "New Issue"-Seite innerhalb eines Projekts, l zum Öffnen des Label-Drop-down-Menüs in Issues und ? zum Wechseln zwischen modalen Fenstern neue Shortcuts.

Sind Dateien in der .gitattributes-Datei als non-diffable markiert, kann GitLab nun damit umgehen und zeigt sie nicht länger im diff an. Zudem lassen sich Meilensteine im Markdown referenzieren. Die wichtigsten Änderungen samt Dokumentationsverweisen sind in der Bekanntmachung zu Version 8.8 nachzulesen. GitLab ist eine Alternative zum Repository-Verwaltungsdienst GitHub, unterscheidet sich allerdings unter anderem dadurch, dass die Quellen frei zugänglich sind. (jul)